Aktualisiert 20.09.2018 11:53

12,88 Millionen Euro

Roche-CEO ist der Spitzenverdiener in Europa

Die Chefs von Schweizer Konzernen verdienen im europäischen Vergleich am besten. Auf Platz eins der Top-Verdiener steht Severin Schwan, Konzernchef von Roche.

von
doz
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Severin Schwan verdiente im Jahr 2017 12,88 Millionen Euro.

Severin Schwan verdiente im Jahr 2017 12,88 Millionen Euro.

Keystone/Anthony Anex
Er ist CEO von Roche.

Er ist CEO von Roche.

Keystone/Georgios Kefalas
Damit ist Schwan der bestverdienende CEO von Europa.

Damit ist Schwan der bestverdienende CEO von Europa.

Keystone/Anthony Anex

Für das Jahr 2017 lag die Gesamtvergütung der Konzernlenker in der Schweiz im Median bei 7,76 Millionen Euro. Somit landen sie auf Platz eins der höchsten Verdiener im europäischen Vergleich, wie einer am Donnerstag veröffentlichten Studie von WillisTowers Watson zu entnehmen ist.

Auf dem zweiten Rang folgen die Chefs in Grossbritannien die mit 6,38 Millionen Euro entlöhnt wurden und damit etwas mehr als Vorstandsvorsitzende deutscher Unternehmen (6,35 Mio Euro) verdienen. Eingerechnet sind dabei das Festgehalt, der in dem Geschäftsjahr ausgezahlte Bonus, sowie anteilig die variable Vergütung, die über mehrere Jahre gestreckt ist.

Olaf Lang, Geschäftsführer Willis Towers Watson, sagt, wie die Schweizer Top-Löhne im Europavergleich abschneiden. (Video: SDA)

Roche, UBS und Novartis

Am meisten kassierte demnach Severin Schwan von Roche mit 12,88 Mio Euro. An zweiter Stelle liegt Carlos Brito, Chef des Brauereiriesen AB Inbev (12,81 Mio Euro), gefolgt von Sergio Ermotti von der Schweizer Grossbank UBS (12,52 Mio Euro) und dem damaligen Chef des Pharmakonzerns Novartis, Joseph Jimenez (11,58 Mio Euro). Auf Platz fünf steht Bill McDermott, Chef des deutschen Software-Unternehmens SAP (10,79 Mio Euro).

In der Gesamtschau über alle in der Studie berücksichtigten Konzerne stiegen die Vergütungen im Median zum Vorjahr um rund fünf Prozent: von 5,46 Millionen Euro auf 5,73 Millionen Euro. Dabei blieben die Fixgehälter den Angaben zufolge stabil, die Boni erhöhten sich etwas. (doz/sda)

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