100. Sieg in Serie: Rodeln ist, wenn eine Deutsche gewinnt
Aktualisiert

100. Sieg in SerieRodeln ist, wenn eine Deutsche gewinnt

Die deutschen Rodlerinnen haben am Wochenende einen unglaublichen Rekord aufgestellt. Zum 100. Mal in Serie und ununterbrochen seit 13 Jahren stand eine deutsche Athletin zuoberst auf dem Podest.

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Jubiläumssiegerin Tatjana Hüfner (r.) und Natalie Geisenberger mit der 100-er Torte. (Bild: Keystone)

Jubiläumssiegerin Tatjana Hüfner (r.) und Natalie Geisenberger mit der 100-er Torte. (Bild: Keystone)

«Fussball ist ein Spiel, bei dem 22 Spieler 90 Minuten lang hinter einem Ball herjagen und am Ende gewinnt immer Deutschland.» Dieser Satz von Gary Lineker nach dem WM-Halbfinale 1990, als England im Elfmeterschiessen am späteren Weltmeister scheiterte, hat seine Gültigkeit längst verloren. Zu oft sind die Deutschen zuletzt an den wichtigen Turnieren im Halbfinal oder im Endspiel gescheitert.

Ein bisschen abgewandelt kann man es aber in einer anderen Sportart anwenden: Im Rennrodeln der Frauen. Dort sind die die deutschen Damen der Konkurrenz nämlich weit entrückt. 100 Siege in Serie haben die Rodlerinnen um Olympiasiegerin Tatjana Hüfner mittlerweile gefeiert. Unglaubliche 13 Jahre hält die Siegesserie bereits an. Eine beeindruckende Dominanz.

Auch am Sonntag in Winterberg führte kein Weg an den Deutschen vorbei. Hüfner siegte vor ihrer Teamkollegin Natalie Geisenberger, welche ihre Teamkollegin im Ziel bereits mit Champagner und einer aufgemalten 100 im Gesicht empfing.

(pre/si)

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