Ricardo Rodriguez hat Respekt vor Gareth Bale – aber keine Angst
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Schweiz gegen WalesRodriguez gegen Bale? «Ich habe vor niemandem Angst»

Für die Nati beginnt die EM mit der Partie gegen Wales. Der grosse Star der Waliser ist der Profi, der eigentlich Real Madrid gehört, aber an Tottenham Hotspur ausgeliehen war.

von
Tobias Wedermann, Aserbaidschan
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Ricardo Rodriguez bekommt es gegen Wales auf der linken Seite wohl mit Gareth Bale zu tun. 

Ricardo Rodriguez bekommt es gegen Wales auf der linken Seite wohl mit Gareth Bale zu tun.

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Der 31-Jährige (2.v.l.) ist der grosse Star der Waliser. 

Der 31-Jährige (2.v.l.) ist der grosse Star der Waliser.

Getty Images
Der 28-jährige Rodriguez sagt: «Es wird ein schwieriger Gegner, aber ich gehe es an wie jedes Spiel. Ich habe vor niemandem Angst.»

Der 28-jährige Rodriguez sagt: «Es wird ein schwieriger Gegner, aber ich gehe es an wie jedes Spiel. Ich habe vor niemandem Angst.»

Marc Schumacher/freshfocus

Darum gehts

  • Die Nati trifft zum EM-Auftakt am Samstag auf Wales.

  • Da wird es wohl zum Duell Ricardo Rodriguez gegen Gareth Bale kommen.

  • Der Schweizer hat vor seinem Gegner Respekt, aber keine Angst.

Weltranglisten Platz 13 gegen Platz 17 oder 309,2 Millionen Franken Marktwert gegen 192,7 Millionen Franken – am Samstag spielt die Schweizer Nati gegen Wales (ab 15 Uhr live bei uns im Ticker). Die Vorbereitungsspiele für die EM waren sehr unterschiedlich. Während die Schweizer Nati gegen die USA und Liechtenstein zwei Siege einfuhr und neun Tore schoss, verloren die Waliser gegen Frankreich und erreichten ein Unentschieden gegen Albanien – ein Tor gelang ihnen in beiden Spielen nicht.

Garantiert ändern will das am Samstag Gareth Bale. Wales’ grosser Superstar gehört Real Madrid, war während dieser Saison jedoch an die Tottenham Hotspur ausgeliehen. Er wird über die linke Abwehrseite der Schweizer versuchen, Gefahr in Richtung Nati-Tor zu entwickeln. Dabei wird er es womöglich am Samstag mit Ricardo Rodriguez zu tun haben : «Er ist ein starker Spieler, hat es bereits seit Jahren bei Topclubs sowie in der Nationalmannschaft gezeigt. Es wird ein schwieriger Gegner, aber ich gehe es an wie jedes Spiel. Ich habe vor niemandem Angst.»

Bale sei aber nicht der einzige gute Spieler bei Wales, man müsse grundsätzlich wachsam sein. «Sie sind gross, physisch und ich glaube, wir müssen bei Standardsituationen aufpassen», so Rodriguez, der im Oktober 2011 seine Länderspiel-Premiere gegen Wales absolviert hatte. Damals verlor die Nati 0:2 gegen die Waliser, die bei der Europameisterschaft 2016 bis in den Halbfinal gekommen sind.

Interne Ziele gesteckt

Die Nati-Stars sind dennoch optimistisch für einen Sieg am Samstag: «Wir sind eine gute Mannschaft und können das schaffen», sagt Rodriguez. Dem stimmt Mittelfeldspieler Remo Freuler zu: «Wir müssen taktisch gut spielen, den Ball schnell laufen lassen und unsere Chancen nutzen. Der Start ist sehr, sehr wichtig und wir wollen dieses Spiel gewinnen.»

Freuler verrät zudem, dass man Mannschaftsintern grössere Ziele hat, als das Überstehen der Gruppenphase, das immer wieder genannt wird: «Wenn wir von einem Ziel wie Halbfinal oder Final sprechen würden, würde das wieder überall in den Zeitungen stehen. Daher sind die Ziele intern und zu Beginn ist das Überstehen der Gruppenphase das erste grosse Ziel dieser EM.»

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