Aktualisiert 20.05.2007 11:38

Röbi Kollers «Happy Day»

Nach fünf Jahren Bildschirm-Absenz meldet sich Röbi Koller mit einer neuen Samstagabend-Sendung zurück. In «Happy Day» erfüllt er Menschen Herzenswünsche. Ob er damit auch die TV-Zuschauer glücklich macht, bleibt die Frage.

Am 19. Mai strahlte das Schweizer Fernsehen erstmals die neue Samstagabend-Show aus. Bis Ende Jahr sollen drei weitere Sendungen folgen. Das Konzept ist von gestern. Verschiedene ähnliche Formate liefen und laufen bereits auf anderen Fernsehkanälen. Aber das Schweizer Fernsehen benötigt endlich eine grosse Unterhaltungssendung, die auch ordentlich Quote einbringt. Nur zu gut erinnert man sich an die gefloppten Vorgänger von «Happy Day»: «VIParade», moderiert von Sven Epiney und «Ein roter Teppich für...» mit Gastgeberin Sandra Studer.

Nun soll es Röbi Koller richten. Der Moderator zeigte sich am Samstag Abend gewohnt einfühlsam und bescheiden. Im Vorfeld der TV-Premiere war zu lesen, «dass Koller auch an der Kasse in der Migros Glücksgefühle erlebt, dann, wenn er die schnelle Schlange erwische», wie die «SonntagsZeitung» berichtet.

In den 100 Minuten der ersten Show von «Happy Day» gab es für Marlise Bühler «Glückshormone pur» (Koller), als

sie einen Tag mit den Elefanten vom Zirkus Knie verbringen durfte.

Ritschi von Plüsch sang zusammen mit einer Ehefrau ein Duett und erfüllte ihr so einen ihrer grössten Herzenswünsche. Auch der 91-jährige, Hans Zumstein konnte vor Freude kaum sprechen: «Das isch jetzt aber der Himmel», brach es aus ihm heraus, als er sein grosser Wunsch, einmal Eiskunstläufer Stéphane Lambiel zu treffen, in Erfüllung ging.

Fazit: Das Schweizer Fernsehen macht mit «Happy Day» Menschen einfach glücklich. Zumindest diejenigen, die in der Sendung vorkommen.

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