Gruppe E: Römer in der Moskauer Kälte ganz heiss

Aktualisiert

Gruppe ERömer in der Moskauer Kälte ganz heiss

Manchester City oder Roma: Wen erwischt es in der Hammergruppe der Champions League?

von
pbt
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Die Roma-Spieler waren am Montag im Abschlusstraining wenig angetan von den Minus-Temperaturen in Moskau.

Die Roma-Spieler waren am Montag im Abschlusstraining wenig angetan von den Minus-Temperaturen in Moskau.

Keystone/Ivan Sekretarev
Roma-Trainer Rudi Garcia versprach jedoch einen heissen Auftritt: Man werde auf Sieg spielen.

Roma-Trainer Rudi Garcia versprach jedoch einen heissen Auftritt: Man werde auf Sieg spielen.

Keystone/Ivan Sekretarev
Moskau ist vor allem dank dem Doppelpack von Seydou Doumbia (M.) beim 2:1 in Manchester noch im Rennen.

Moskau ist vor allem dank dem Doppelpack von Seydou Doumbia (M.) beim 2:1 in Manchester noch im Rennen.

epa/Peter Powell

Bayern München hat die ­Gruppe E souverän gemeistert und steht schon zwei Runden vor Schluss als Sieger fest. Die besten Aussichten auf den zweiten Platz hat erstaunlicherweise die AS Roma und nicht das hoch gehandelte Man­chester City.

Die Engländer scheiden gegen die Bayern schon vorzeitig aus, wenn sie nicht gewinnen und die Italiener ihrerseits auswärts gegen ZSKA Moskau ­siegen. Und die Italiener sind heiss. «Wir spielen auf Sieg», hält Roma-Trainer Rudi Garcia fest. Er wäre aber in Russland vor leeren Rängen allenfalls auch mit einem ­Unentschieden zufrieden. «Wir möchten die Sache vor dem abschliessenden Heimspiel gegen Manchester unbedingt in unseren Händen behalten.» Der Franzose warnt ­jedoch: «Moskau hat gezeigt, dass es zu viel mehr fähig ist, als es bei uns gezeigt hat.»

Im September ­kamen die Russen in Rom mit 1:5 unter die Räder. Doch vor allem dank den Toren des früheren YB-Publikumslieblings Seydou Doumbia liegt ZSKA weiter gut im Rennen. Der Stürmer sicherte zuletzt mit einem Doppelpack den 2:1-Coup in Manchester. «Wir haben eine gute Chance, uns zu qualifizieren, die müssen wir nutzen», betont ZSKA-Trainer Leonid Slutsky. Sollte es dazu kommen, hätte neben ManCity auch die Roma das Nachsehen. Mit einem Sieg können die Russen im abschliessenden Spiel bei den Bayern die Qualifikation aus eigener Kraft schaffen. Allerdings taten sich die Russen ­zuletzt in der Liga schwer und blieben dreimal in Folge ohne Sieg. «Wir haben Probleme im defensiven Mittelfeld», weiss Trainer Slutsky. Auch das Hinspiel in Italien ist noch nicht vergessen. Slutsky: «Jetzt wird sich zeigen, ob wir unsere Hausaufgaben gemacht und aus den Fehlern gelernt haben.»

Frost in Moskau

Unklar ist, ob die Minus-Temperaturen ein Vorteil für die Russen sein werden. Beim Abschlusstraining präsentierten sich die Italiener am Montag wenig angetan von den frostigen Temperaturen. Allerdings hält Moskaus Verteidiger Aleksei Beresuzki fest: «Die Kälte ist für südeuropäische Teams hier immer wieder ein Thema. Aber diese hat uns in der Vergangenheit nicht wirklich geholfen.»

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