Roger Federers Rückkehr und die Kritik an den Bossen
Aktualisiert

Roger Federers Rückkehr und die Kritik an den Bossen

Roger Federer kehrt in den Davis- Cup zurück. Und er hat in Monte Carlo erneut die Funktionäre kritisiert.

Der Baselbieter gab die für Schweizer Tennis-Fans erfreuliche Nachricht am Rande des Turniers von Monte Carlo bekannt. «Ich habe stets bekräftigt, dass Swiss Tennis für die Davis-Cup-Barrage auf mich zählen kann.» Damit schwingt der Teamleader vom 21. bis 23. September in Tschechien wieder das Racket für sein Land und kämpft um den Verbleib in der Weltgruppe.

Der Star äusserte sich zudem kritisch gegenüber Weltverbandsboss Ricci Bitti. «Seit Jahren versuchen wir ihm klarzumachen, dass die Davis-Cup-Matches in den Wochen nach dem Australian Open, dem Turnier in Miami, dem US Open und dem Masters stattfinden müssten. Aber die ITF will nichts davon wissen. Weiss Herr Ricci Bitti besser als die Spieler, welche Termine für den Davis-Cup günstig sind? Ich bezweifle das.»

Federer liess – zusammen mit Rafael Nadal – einmal mehr kein gutes Haar an ATP-Chef Etienne de Villiers. «Er handelt in falscher Eile und hört zu wenig auf die Spieler», warf die Nummer 1 dem Südafrikaner vor. Der Funktionär will den Tourkalender erheblich reformieren. Federer wehrte sich bereits erfolgreich gegen die Einführung des Round-Robin-Systems. Beim Sandplatz-Turnier im modänen Fürstentum genoss der Schweizer zuerst ein Freilos. In Runde 2 trifft er auf den italienischen Qualifikanten Andreas Seppi.

(fal/SI)

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