Rogge dankt Turin für «Leidenschaft und Professionalität»
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Rogge dankt Turin für «Leidenschaft und Professionalität»

Die 118. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist im Teatro Regio von Turin feierlich eröffnet worden.

IOC-Präsident Jacques Rogge dankte am Dienstagabend den Gastgebern für die «Leidenschaft und Professionalität» bei der Vorbereitung, die erfolgreiche Spiele erwarten lasse. Der IOC-Chef kündigte die Teilnahme von 82 Ländern an, damit wird der Rekord von Salt Lake City 2002 überboten, als 77 NOKs am Start waren. Äthiopien und Madagasgar schicken erstmals Sportler zu Winterspielen. Rogge versprach die verschärfte Fortsetzung des konsequenten Kampfes gegen Doping und erinnerte alle Regierungen an ihr Versprechen, den Welt-Antidoping-Code bis zum Beginn der Winterspiele zu unterzeichnen.

Das IOC werde nicht von seiner "Null-Toleranz-Politik" abweichen, sagte der Belgier. 1200 Kontrollen seien in Turin vorgesehen, 72 Prozent mehr als vor vier Jahren, erstmals würden systematisch Bluttests vorgenommen, erstmals alle Proben für acht Jahre eingefroren. Rogge lobte Weltverbände, die Kampfrichterskandalen durch Änderung des Wertungssystems vorgebeugt oder wie im Eishockey schärfere Regeln gegen Fouls eingeführt hätten. Dies sei der Weg zu mehr Fairness und Transparenz.

(si)

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