Olympische Spiele: Rogge glaubt nicht an dopingfreien Sport
Aktualisiert

Olympische SpieleRogge glaubt nicht an dopingfreien Sport

Einen dopingfreien Sport bezeichnete Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), als «Utopie».

Wer darauf hoffe, dass es Olympische Spiele ohne Doping gebe, sei naiv; Betrug sei ein Teil der menschlichen Natur.

«Es gibt rund 400 Millionen Menschen weltweit, die Sport treiben», sagte der IOC-Präsident in einem BBC-Interview. Sprtler seien keine Heiligen. Es werde immer «Polizei, Richter, Gefängnisse, Regeln und Gesetze» geben.

Dafür räumte Rogge am Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2012 Zweifel wegen der weltweiten Finanzkrise aus. «Ich bin sicher, dass London seine Sache im Griff hat», sagte der Belgier, der keinen Vergleich mit den vergangenen Spielen in Peking zulässt. «Es sind nicht die investierten Summen allein, welche die Qualität Olympischer Spiele ausmachen.»

Die ökonomische Krise hat London 2012 schon erreicht. Für den Bau des olympischen Dorfes wird ein Defizit von umgerechnet 320 Millionen Pfund (rund 250 Millionen Euro) erwartet. Es ist mit Kosten von 1,26 Milliarden Euro das teuerste Olympia-Projekt.

(si)

Deine Meinung