David Zibung: «Rolle als Jäger war wirklich unangenehm»
Aktualisiert

David Zibung«Rolle als Jäger war wirklich unangenehm»

Zum siebten Mal in Folge ist der FC Luzern mit dem 1:0 bei YB ungeschlagen geblieben. Statt Abstieg ist nun die Europa League das Thema.

von
Peter Berger

Luzerns Goalie David Zibung über die neue Tabellenlage des FC Luzern. (Video: 20 Minuten)

Goalie David Zibung ist froh, hat der FCL endlich einen Lauf. «Wir sind verpflichtet, in jedem Spiel alles zu geben. Natürlich sind wir glücklich, befinden wir uns nun in einem Lauf, der endlich in die richtige Richtung geht.» Vom Tabellenende auf Rang 5 ist das Team in diesem Jahr geklettert. Nur Meister Basel holte in diesem Frühjahr mehr Punkte als der FCL. Und der hat noch nicht genug. «Nachdem unsere Fans und Sponsoren acht bis zehn Monate leiden mussten, wollen wir ihnen mit den zwei Heimspielen gegen Zürich und Sion einen veröhnlichen Abschluss bereiten», sagt Zibung. Versöhnlich heisst, mindestens Rang 5, der bei einem Basler Cupsieg noch zur Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League berechtigt. Sogar Rang 4 ist noch möglich. Der FCZ liegt nur drei Punkte voraus.

Soweit mag Zibung noch nicht denken, zu fest sitzt ihm die Tabellenlage vor der Aufholjagd noch in den Knochen. «Es ist zwar blöd, in der jetztigen Situation vom Abstieg zu reden. Aber wir sind primär froh, dass wir nicht mehr absteigen können. Die Rolle als Jäger war wirklich eine unangenehme Zeit. Deshalb geniessen wir jetzt erst einmal die momentane Situation.»

Babbels Gefühlsschwankungen

Auch Trainer Markus Babbel kann irgendwie die neue Ausgangslage noch nicht fassen. «Es sind extreme Gefühlsschwankungen», beschreibt der Deutsche die unterschiedlichen Tabellensituationen, die der FCL in diesem Frühjahr durchlebt. «Aber wir werden uns nun gut gegen den FC Zürich vorbereiten, um so auch unser neues Ziel erreichen zu können.»

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