Kiefer Sutherland: «Rollen sind wie Anzüge – sie passen oder nicht»
Aktualisiert

Kiefer Sutherland«Rollen sind wie Anzüge – sie passen oder nicht»

In «Pompeii» spielt Kiefer Sutherland für einmal nicht den Helden, sondern einen skrupellosen Senator. 20 Minuten hat den «24»-Star zum Interview getroffen.

von
Raya AbiRached

Kiefer Sutherland im Interview.

Herr Sutherland, was hat Sie an der Rolle des Bösewichts gereizt?

Kiefer Sutherland: Ich habe die Rolle sehr genossen, weil er richtig fies und gemein ist. Alles, was er nicht mag, wird zerstört. Er ist ein fantastischer, bösartiger Charakter, der für sein eigenes Schicksal verantwortlich ist.

Konnten Sie die Figur noch formen oder stand alles so im Drehbuch?

In diesem Fall stand es perfekt im Drehbuch. Einmal sagte Regisseur Paul Anderson zu mir: ‹Warum ändern wir diese Stelle nicht?› Ich antwortete: ‹Lass meine Rolle in Ruhe!› Es war ein herrliches Skript und einige Zeilen waren so schlimm, dass ich immer schmunzeln musste, wenn es so weit war.

Heute ist es eine Herausforderung, neben den Spezialeffekten zu brillieren ...

Es kommt auf die Situation an. Beim Film «300» gab es nur Green-Screens und vielleicht einen Tisch. Paul hat hier aber die Kulisse von Pompeji nachgebaut. Nur hinter und über den Wänden hingen Green-Screens. Er hat beide fantastischen Welten miteinander verbunden.

Wie wissen Sie, welche Rollen für Sie funktioniert und welche nicht?

Es ist, wie wenn man einen Anzug anzieht, entweder er passt, oder er passt nicht. Ich habe Charaktere gespielt, die nicht zu mir gepasst haben. Das merkt man ganz schnell. Die Rolle des Senators passt perfekt zu mir, das heisst wohl, dass ein Teil von mir sich mit ihm identifizieren kann (lacht).

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