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PopkultRollendes Ferienfeeling – die krassesten Camper

Fahrendes Paradies oder Gefängnis auf Rädern? Diese Wohnmobile sind vor allem etwas – sehr, sehr auffällig.

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rtl
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Wohnmobil ist nicht gleich Wohnmobil: Der eleMMent Palazzo der österreichischen Firma Marchi Mobile kostet 2,3 Millionen Franken – und ist damit das wohl das teuerste Wohnmobil der Welt.

Wohnmobil ist nicht gleich Wohnmobil: Der eleMMent Palazzo der österreichischen Firma Marchi Mobile kostet 2,3 Millionen Franken – und ist damit das wohl das teuerste Wohnmobil der Welt.

Marchi Mobile
Mehr als 500 PS Motor-Power kann der Palast auf Rädern entwickeln. Auch innen herrscht Luxus pur.

Mehr als 500 PS Motor-Power kann der Palast auf Rädern entwickeln. Auch innen herrscht Luxus pur.

Marchi Mobile
Doch es geht auch anders. Die amerikanischen Auto-Tuner Ring Brothers haben sich für ihren «Happy Camper» ein Winnebago Brave von 1972 geschnappt und ihm einen 6,7 Liter-V8 eingepflanzt.

Doch es geht auch anders. Die amerikanischen Auto-Tuner Ring Brothers haben sich für ihren «Happy Camper» ein Winnebago Brave von 1972 geschnappt und ihm einen 6,7 Liter-V8 eingepflanzt.

Ring Brothers

Für viele sind Camper-Ferien die ultimative Freiheit. Keine Buchungen, keine Warterei, kein Gepäckstress – einfach losfahren und schon stellt sich das perfekte Feriengefühl ein. Doch Wohnmobil ist nicht gleich Wohnmobil, wie unsere Liste zeigt.

Der Panorama-Bus

Die Vorteile eines Panorama-Busses und die eines Wohnwagens in einem Fahrzeug vereinen. Das war die Idee der deutschen Firma Skydancer. Gesagt, getan: Auf Basis eines alten, 150 PS starken Mercedes Atego Siebeneinhalbtonners entstand das nach eigenen Angaben erste Cabrio-Wohnmobil der Welt. Einmalig ist das Panorama-Wohnmobil auf jeden Fall. Und das nicht nur wegen seiner grandiosen Aussicht.

Der fahrende Stall

Mehr als ein Pferdetransporter: Im MAN TGM 18.240 von Dickenherr haben sowohl Ross wie auch Reiter Platz. Komfort gibt's auch für beide: Das Gefährt verfügt über eine Pferdedusche, einen 300 Liter grossen Wassertank, eine Zusatzheizung, TV mit SAT, ein DVD-Heimkino, Klima, Kühlschrank, ein Kochfeld, eine Mikrowelle, Bad mit Dusche und eine separate Toilette. Fünf Pferde und bis zu sechs Reiter können an Bord mitreisen.

Der Palast auf Rädern

Nomen est omen: Der eleMMent Palazzo der österreichischen Firma Marchi Mobile kostet 2,3 Millionen Franken – und ist damit das wohl das teuerste Wohnmobil der Welt. Mehr als 500 PS Motor-Power kann dieser Palast auf Rädern entwickeln. Mit seiner gewaltigen Zugkraft, einer doppelröhrigen Sportauspuffanlage und speziellem Karbon-Heckdiffusor wird der Palazzo ausserdem zum Spitzensportler unter den Wohnmobilen – mit bis zu 150 km/h Top-Speed.

Der clevere Schwimmer

Wohnwagen oder Hausboot? Der Sealander ist beides. Entwickelt wurde er von einem deutschen Industriedesigner, der schon während seines Studiums mit der Idee spielte, einen schwimmenden Wohnwagen zu erfinden. Der Sealander soll für um die 18 000 Franken erhältlich sein und verfügt je nach Variante über drei bis sechs PS. Der Aussenmotor kostet extra.

Die Garage auf Rädern

Ein Wohnmobil für Luxus-Liebhaber: Das Promotionsfahrzeug Futuria sports+spa wird von der bayerischen Manufaktur Most auch als «Luxus-Yacht auf Rädern» bezeichnet. Die eigene Yacht kann man damit zwar nicht transportieren, dafür aber das eigene Auto. Das elf Meter lange Fahrzeug besitzt eine eigene Garage, die dem Sportwagen einen genauso luxuriösen Transport ermöglicht wie den Passagieren drin oder auf dem Deck. Preis: Um die 400 000 Franken – ohne Extras, versteht sich.

Der grosse Abenteurer

Wer das Abenteuer sucht, ist mit dem Desert Challenger von Action Mobil bestens bedient. Die Basis liefert ein MAN-Chassis, das ursprünglich für die deutsche Bundeswehr entwickelt wurde. Mit einer Länge von zwölf Metern ist der Challenger eines der grössten Expeditionsfahrzeuge der Welt. Eines der exklusivsten auch: Edle Hölzer und eine Profi-Küche verbreiten 5 Sterne-Atmosphäre. Für Freiheit sorgen 2500 Liter Diesel und 2400 Liter Trinkwasser. Damit lässt es sich eine Weile aushalten – zumal auch Flatscreen-TVs natürlich nicht fehlen dürfen.

Der schnelle Oldie

Die amerikanischen Auto-Tuner Ring Brothers haben sich für ihren «Happy Camper» ein Winnebago Brave von 1972 geschnappt und ihm einen 6,7 Liter-V8 eingepflanzt. Dank Motorsport-Upgrade entwickelt der Motorblock nun sagenhafte 912 PS. Die schickt das Aggregat über ein spezielles Getriebe an die verstärkte Hinterachse. Mit dieser Kraft beschleunigt der Oldie-Camper in drei Sekunden auf Tempo 80. Für alle, die auch in den Ferien richtig Gas geben wollen.

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