Rollstuhlfahrer beraubt und ermordet
Aktualisiert

Rollstuhlfahrer beraubt und ermordet

Vier Jugendliche hatten im Oktober 2005 einen Rollstuhlfahrer getötet. Nun sind sie in Oldeburg zu langen Haftstrafen verurteilt worden.

Der Mann litt an multipler Sklerose und hat nach Aussagen seiner Peiniger «reich» ausgesehen. Deshalb sind die vier jungen Leute in die Wohnung des Mannes eingedrungen und haben diesen beraubt. Um den Überfall zu vertuschen, haben sie ihr Opfer erstochen.

Ein 24-jähriger Mann und eine 21-jährige Frau haben nach dem Urteil des Landgerichts Oldenburg eine lebenslange Freiheitsstrafe zu gewärtigen. Für achteinhalb Jahre muss ein zur Tatzeit 17-jähriger ins Gefängnis. Eine 16-jährige wurde wegen Beihilfe zu sechs Jahren Jugendhaft verurteilt.

Die jungen Frauen sollen ihre männlichen Mittäter zur Tötung aufgefordert haben.

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