«Rom – Staffel 1»: «Rom»: Von Julius Cäsar bis hin zur kiffenden Kleopatra
Aktualisiert

«Rom – Staffel 1»«Rom»: Von Julius Cäsar bis hin zur kiffenden Kleopatra

Der US-Sender HBO hat der Welt bereits Serien-Hits wie «Die Sopranos», «Sex and the City» oder «Six Feet Under» beschert.

Den neusten HBO-Knüller «Rom» gibts bisher nur im Pay-TV zu sehen – und nun auf DVD; die erste Staffel kommt dieser Tage in deutscher Sprache in die Shops.

Die spektakulär aufwändig produzierte Serie spielt in Rom um das Jahr 50 vor Christus. Julius Cäsar feiert militärische Triumphe in Gallien, während die republikanische Opposition um Pompeius ihre Reihen schliesst. Der Offizier Lucius Vorenus, ein Günstling Cäsars, versucht, vom Obersten auf Politiker umzusatteln und profitiert bei seiner Karriere von der brutalen Skrupellosigkeit seines Kameraden Titus. Als ein offener Bürgerkrieg zwischen Cäsar und Pompeius entbrennt, müssen auch Lucius und Titus ihre Seiten wählen.

Ob Besetzung, Dekor oder Dialoge: «Rom» gelingt eine Inszenierung der Zeit Cäsars, die gar nicht genug zu preisen ist. Abgesehen von der grosszügigen Ausstattung strotzt die Serie auch vor gelungenen Drehbuchideen – wie etwa der Figur der Kleopatra als gelangweiltes, kiffendes Girl.

Fazit: «Rom» ist kein steifes Historienkino, sondern modern dargestellte Antike, gespickt mit Skandalen, Gewalt und Alltagssprache. Sozusagen «Die Sopranos» und «Sex and the City» im alten Rom.

Philippe Zweifel

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