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Nach Feuerinferno in der Formel 1Romain Grosjean nach Horror-Crash aus Krankenhaus entlassen

Bereits drei Tage nach dem Horror-Crash in Bahrain darf Romain Grosjean das Spital verlassen. Ihm gehe es gut, teilt der Haas-Rennstall mit.

von
Nils Hänggi

Hier entkommt der F1-Fahrer den Flammen.

Video: Twitter/20 Minuten

Drei Tage nach seinem Horror-Crash in Bahrain hat Formel-1-Pilot Romain Grosjean das Krankenhaus verlassen können. Er werde aber weiter wegen der Verbrennungen an seinen Händen behandelt und daher in Bahrain bleiben, teilte der Haas-Rennstall am Mittwoch mit.

Zuvor hatte der Franzose zu einem Twitter-Foto mitgeteilt, er habe einen Teil der dicken Verbände an seiner rechten Hand entfernen und seine Finger benutzen dürfen. «Ich hätte fast geweint. Ein Sieg auf meinem Weg zur Genesung», fügte der 34-Jährige hinzu.

Die Bilder vom Unfall sahen schockierend aus. 

Die Bilder vom Unfall sahen schockierend aus.

Foto: Getty

Grosjean legt eine Pause ein

Der Haas-Pilot war am Sonntag beim Grossen Preis von Bahrain kurz nach dem Start verunglückt. Sein Auto zerbrach beim Einschlag in eine Leitplanke und ging in Flammen auf. Grosjean hatte sich gerade noch aus dem Cockpit retten können. 27 Sekunden lang war er dennoch im Feuerinferno gefangen. Das überlebte er dank verschiedenen Sachen.

Bereits einen Tag nach dem Horror-Crash meldete sich Grosjean aus dem Spital. In einem Video an seine Fans gerichtet sagte er etwa: «Ich war nicht für den Halo, aber ohne ihn, wäre ich nicht hier.» Und auch seine Frau meldete sich zu Wort, bedankte sich mit emotionalen Worten auf Instagram für die Anteilnahme und Hilfe. «Danke an unsere Kinder, die ihn dazu angetrieben haben, sich aus dem Flammenmeer herauszuziehen. Danke an seinen Mut, seine Hartnäckigkeit, seine Kraft, seine Liebe, seine körperliche Konstitution, die ihn wahrscheinlich auch am Leben gehalten hat», schrieb sie.

Beim nächsten Rennen in Sakhir am Sonntag wird er pausieren und durch den Brasilianer Pietro Fittipaldi (24) ersetzt. Grosjean hofft weiter, beim Saisonfinale in Abu Dhabi eine Woche später noch einmal ins Auto zurückkehren zu können. Am Jahresende muss er das Haas-Team verlassen.

(dpa)

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6 Kommentare
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Bobby Singer

02.12.2020, 11:33

Der wird mit Sicherheit nicht mehr in einem F1 Auto sitzen. Erst recht nicht in Abu Dhabi. Wetten?

Genesungswünsche

02.12.2020, 11:25

Alles gute da. Aber trotzdem: du bist ein Raser.

Adi2020

02.12.2020, 09:48

Wahnsinn nach einem solchen Crash. Da war ein super Schutzengel dabei. Hoffe dass der Unfall auch im Kopf gut verarbeitet werden kann.