Aktualisiert 07.12.2010 10:50

Wintersport

Romands sind Skihelm-Muffel

Die Zahl der Helm tragenden Skisportler nimmt in der Schweiz zu. Doch es gibt regionale Unterschiede.

Trugen 2002/2003 gerade mal 16 Prozent einen Kopfschutz in der Schweiz, waren es 2009/2010 76 Prozent.

Trugen 2002/2003 gerade mal 16 Prozent einen Kopfschutz in der Schweiz, waren es 2009/2010 76 Prozent.

Die Zahl der Personen, die auf den Pisten einen Helm tragen, hat in den letzten 10 Jahren stark zugenommen: Trugen 2002/2003 gerade mal 16 Prozent einen Kopfschutz, waren es 2009/2010 76 Prozent. «Betrachtet man ausschliesslich die in der Schweiz wohnhaften Personen, liegt die Quote sogar bei 82 Prozent», schreibt die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu am Dienstag in einem Communiqué. Dass die Mehrheit der Schneesporttreibenden in der Schweiz mittlerweile einen Kopfschutz trägt, erachtet die bfu als «sehr erfreulich».

Die Zahlen zeigt jedoch, dass es beim Tragen von Helmen regionale Unterschiede gibt. Während auf Deutschschweizer Pisten 86 Prozent der Schneesportler mit Schweizer Wohnsitz mit einem Kopfschutz unterwegs sind, sind es in der Romandie mit 64 Prozent deutlich weniger. Die bfu will daher in der Westschweiz ihre Präventionsanstrengungen verstärken.

Doch nicht nur der Kopf sei zu schützen, schreibt die bfu. Denn die Hälfte der Verunfallten verletzten sich an Knien, Beinen oder Füssen. «Etliche dieser Unfälle liessen sich durch die rechtzeitige Kontrolle der Skibindungen durch eine Fachperson vermeiden», heisst es weiter.

Die bfu hat sich in den letzten Jahren zusammen mit dem Schweizerischen Versicherungsverband SVV mit Kampagnen stark für die Verbreitung des Schneesporthelms eingesetzt. (sda)

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