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Superstars sind heissRonaldo gegen Messi, Neymar und Suarez

Der Clasico verspricht erneut ein Leckerbissen zu werden. Cristiano Ronaldo und Lionel Messi sind in Torlaune, zudem könnte Luis Suarez erstmals für Barça spielen.

Die Primera Division geht zwar gerade einmal in die neunte Runde, richtungsweisend ist das Duell zwischen Real Madrid und dem ungeschlagenen Leader FC Barcelona aber allemal. Sollte Real unterliegen, würde der Rückstand auf den Erzrivalen bereits sieben Punkte betragen. «Es ist El Clasico. Dieses Spiel zu gewinnen, wäre grossartig. Danach ist aber noch nichts entschieden, weil in der Liga noch ein weiter Weg zu gehen ist», betonte Lionel Messi.

Der Argentinier hat in 28 Spielen gegen Real bisher 21 Tore erzielt. Sollte er auch in der 229. Auflage des Klassikers treffen, würde ein weiterer Rekord fallen: Mit 250 Toren in der höchsten Liga Spaniens fehlt Messi nur noch ein Treffer zur Bestmarke des legendären Bilbao-Stürmers Telmo Zarra (251 Tore von 1940 bis 1955). «Der Rekord ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass wir ein gutes Spiel abliefern», so Messi.

Messi ist begeistert von Suarez

Unterstützung erhofft er sich nicht nur von Brasiliens Ausnahmekicker Neymar, sondern auch von Luis Suarez. Der Stürmerstar aus Uruguay dürfte nach vier Monaten Sperre wegen seiner Beiss-Attacke im WM-Spiel gegen Italien ausgerechnet gegen Real sein Pflichtspieldebüt für Barça geben. «Es wird grossartig, mit ihm zu spielen. Er bringt viele Stärken ins Team ein», versicherte Messi.

Dem Trio Messi-Suarez-Neymar hält Real WM-Star James Rodriguez, Karim Benzema und Cristiano Ronaldo entgegen. Letzterer ist in den vergangenen Wochen einmal mehr zur Hochform aufgelaufen. 15 Ligatore hat der Portugiese in dieser Saison bereits erzielt - in gerade einmal sieben Einsätzen. Die letzten acht Pflichtspiele hat Real bei einem Torverhältnis von 35:5 allesamt gewonnen, der FC Barcelona dafür in der Liga noch keinen einzigen Gegentreffer kassiert.

Enriques Premiere als Trainer

«Wir sind fokussiert und spielen gut», erklärte Real-Trainer Carlo Ancelotti. «Wir gehen in einer grossartigen Verfassung in den Clasico, aber auch Barcelona kommt in einem idealen Zustand.» Die Bühne für ein grosses Duell ist bereitet. Für Barcelonas Coach Luis Enrique ist es der erste Vergleich als Trainer. Als Spieler war der 44-Jährige sowohl für Real Madrid (1991-1996) als auch für Barça (1996-2004) aktiv. (si)

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