Aktualisiert 15.03.2020 15:27

Fake News

CR7 macht aus seinen Hotels doch keine Spitäler

Zunächst kursierte die Meldung, der Superstar von Juventus stelle seine Vier-Sterne-Häuser während der Corona-Pandemie für Patienten zur Verfügung. Das wird nun relativiert.

von
erh
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Cristiano Ronaldo am 22. Juli 2016 in Funchal, Madeira, bei der Eröffnung eines seiner zwei Vier-Sterne-Hotels.

Cristiano Ronaldo am 22. Juli 2016 in Funchal, Madeira, bei der Eröffnung eines seiner zwei Vier-Sterne-Hotels.

Getty Images/Octavio Passos
Der Fussballstar von Juventus stellt in der Corona-Pandemie das Hotel nun als Spital zu Verfügung.

Der Fussballstar von Juventus stellt in der Corona-Pandemie das Hotel nun als Spital zu Verfügung.

Getty Images/Octavio Passos
Daumen hoch für diese grosszügige Geste des 35-jährigen Portugiesen.

Daumen hoch für diese grosszügige Geste des 35-jährigen Portugiesen.

Getty Images/Octavio Passos

In Krisenzeiten wie der aktuellen rückt die Gesellschaft zusammen und steht füreinander ein. Es entstehen aber auch viele Fake News. Davon ist nun offenbar auch Cristiano Ronaldo betroffen. Der Superstar, der bei Juventus unter Vertrag steht, besitzt in Portugal zwei Hotels. So hiess es in den vergangenen Stunden, er stelle diese als Spitäler zur Verfügung. Gleichzeitig hätte der Stürmer angekündigt, für alle Kosten der Patienten und medizinischen Angestellten aufzukommen.

In Funchal und Lissabon befinden sich die zwei Vier-Sterne-Hotels, die in Zukunft als Spitäler hätten dienen sollen. Die CR7-Hotels sind unter anderem mit eingerahmten Trikots, Abdrücken der Fussballschuhe Ronaldos und Illustrationen seines Lebens dekoriert.

Nun meldet sich aber der portugiesische Journalist Filipe Caetano auf Twitter und bezeichnet diese Nachrichten als Fake News: «Das ist einfach nicht wahr.» Und gegenüber dem holländischen TV-Sender «RTL Nieuws» erklärte ein Hotelsprecher: «Wir sind ein Hotel. Wir werden kein Krankenhaus sein. Es ist ein Tag wie alle anderen, wir sind und bleiben ein Hotel.» Die spanische Sportzeitung «Marca», die Ronaldos angebliche Heldentat zunächst viral gehen liess, hat seine Meldung mittlerweile gelöscht.

Cristiano Ronaldo selber hatte sich wie seine Teamkollegen nach dem positiven Befund von Mitspieler Daniele Rugani in Quarantäne begeben. Diese verbringt er in seiner Heimat Madeira, um sich um seine dreissig Jahre ältere Mutter zu kümmern, die vor Wochenfrist einen Schlaganfall erlitten hatte. Eine Rückkehr für den Fussballer nach Italien ist aufgrund der ausgerufenen Einreisebeschränkungen zurzeit nicht möglich.

Am Samstag hatte Ronaldo auf Instagram in einem Post geschrieben, dass der Schutz menschlichen Lebens momentan über allen anderen Interessen stehen müsse und wie wichtig es deshalb sei, den Vorgaben der WHO und lokalen Behörden Folge zu leisten.

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