16.10.2020 06:34

CR7 hat CoronaRonaldo postet Badefoto aus Quarantäne

Bekommt der Portugiese nun auch Ärger mit der Justiz? Seine Schwester Katia Aveiro erhebt Verschwörungs-Vorwürfe. Und der Sportminister wirft ihm einen Verstoss gegen Corona-Regeln vor.

von
Nils Hänggi
1 / 17
Viele Fussballer hatten oder haben schon mit dem Virus zu kämpfen. Cristiano Ronaldo ist einer davon: Wie der portugiesische Verband berichtete, lieferte der Captain vor dem Nations-League-Spiel gegen Schweden einen positiven Test ab.

Viele Fussballer hatten oder haben schon mit dem Virus zu kämpfen. Cristiano Ronaldo ist einer davon: Wie der portugiesische Verband berichtete, lieferte der Captain vor dem Nations-League-Spiel gegen Schweden einen positiven Test ab.

Getty Images
Auch Zlatan Ibrahimovic hatte es. Als dies Ende September bekannt wurde, hatte die Welt, das Netz, Hoffnung. So glaubten unzählige Twitter-Nutzer, dass nun das Ende der Pandemie bevorstehe. Sie schrieben von einer «Schweigeminute für das Virus», davon, dass der Schwede das Virus zlatanieren werde. Doch nichts davon geschah. Nein. Es geschah sogar das Gegenteil. So wurde Ibrahimovic am 8. Oktober erneut positiv auf das Coronavirus getestet.

Auch Zlatan Ibrahimovic hatte es. Als dies Ende September bekannt wurde, hatte die Welt, das Netz, Hoffnung. So glaubten unzählige Twitter-Nutzer, dass nun das Ende der Pandemie bevorstehe. Sie schrieben von einer «Schweigeminute für das Virus», davon, dass der Schwede das Virus zlatanieren werde. Doch nichts davon geschah. Nein. Es geschah sogar das Gegenteil. So wurde Ibrahimovic am 8. Oktober erneut positiv auf das Coronavirus getestet.

Getty Images
Paulo Dybala hatte eine lange Leidensgeschichte. Der Argentinier war wochenlang in Quaranäne und immer wieder positiv getestet worden. Mindestens vier Corona-Test wiesen ihm eine Infektion mit dem Virus nach. Das war im Frühsommer. 
Und jetzt? Jetzt drohen ihm juristische Konsequenzen, weil er die wegen zwei Corona-Fällen bestehende Quarantäne bei Juve gebrochen hatte, um zu seiner Nationalmannschaft zu reisen.

Paulo Dybala hatte eine lange Leidensgeschichte. Der Argentinier war wochenlang in Quaranäne und immer wieder positiv getestet worden. Mindestens vier Corona-Test wiesen ihm eine Infektion mit dem Virus nach. Das war im Frühsommer.

Und jetzt? Jetzt drohen ihm juristische Konsequenzen, weil er die wegen zwei Corona-Fällen bestehende Quarantäne bei Juve gebrochen hatte, um zu seiner Nationalmannschaft zu reisen.

Keystone

Darum gehts

  • Ronaldo ist am Dienstag positiv auf das Coronavirus getestet worden, zeigt aber keine Symptome.

  • Seine Schwester erhebt derweil Vorwürfe.

  • Und der italienische Sportminister wirft dem 35-Jährigen einen Verstoss gegen die Corona-Regeln vor.

  • In den sozialen Medien teilte der Portugiese ein Badefoto.

Ist Cristiano Ronaldos Schwester Katia Aveiro eine Verschwörungstheoretikerin? Oder leidet sie nur mit ihrem Bruder? So ganz klar ist das nicht. So holt die 44-Jährige nach dem positiven Corona-Test des 35-Jährigen nämlich zu einem Rundumschlag auf Instagram aus.

In einer Story sagt sie: «Wenn Cristiano Ronaldo derjenige ist, der die Welt aufwecken muss, dann muss ich sagen, dass dieser Portugiese wirklich ein Gesandter Gottes ist. Danke!» Und: «Ich glaube, dass heute Tausende Menschen, die so sehr an diese Pandemie, an die Tests und die Massnahmen glauben, genau wie ich sehen werden, dass es der grösste Betrug ist, den ich seit meiner Geburt gesehen habe.» Weiter fordert Aveiro die Menschen dazu auf, die Augen aufzumachen. «Es reicht, die ganze Welt zum Narren zu machen», meint sie.

Verstoss gegen die Corona-Regeln?

Ihre Worte lassen offen, ob sie die Pandemie als solches als Betrug bezeichnet oder ob ihrer Meinung nach das positive Testergebnis des Superstars der Welt zeigen wird, dass das Virus nicht so gefährlich ist wie angenommen.

Ob Ronaldo die Meinung seiner Schwester teilt, ist unklar. Tatsache ist: Der 35-Jährige ist zurück in Turin, setzt bei sich daheim seine Quarantäne fort, Symptome zeigt er keine. Das Serie-A-Spiel am 17. Oktober gegen Crotone sowie den Champions-League-Auftakt gegen Dynamo Kiew am 20. Oktober wird er dennoch verpassen.

Vielleicht ist das ja auch gut so. So hat der Superstar Zeit, sich mit den Behörden rumzuschlagen. Was er eventuell muss. Der italienische Sportminister Vincenzo Spadafora wirft ihm nämlich einen Verstoss gegen die Corona-Schutzmassnahmen vor. «Ich denke schon», sagt der Minister in einem Interview auf die Frage, ob Ronaldo mit seiner Rückkehr nach Turin trotz seiner Corona-Quarantäne die geltenden Bestimmungen der Behörden verletzt habe.

Badefoto aus Quarantäne in Turin

Am Freitag verbreitet Ronaldo ein Foto aus seiner Quarantäne in den sozialen Medien. Dazu schrieb er: «Lass nicht zu, dass das, was du nicht tun kannst, dem im Weg steht, was du tun kannst.» Es zeigt ihn lässig sitzend und in Badehose in einem Indoor-Swimming-Pool. Er hat ein strahlendes Lachen auf dem Gesicht: In so einem luxuriösen zu Hause lässt sich die Quarantäne gut aushalten.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
7 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Giusi 71 Paparazzo

17.10.2020, 21:55

Für mich ist Ibra ( AC Milan ) als wahrer Krieger, sollten junge Leute ein Beispiel von ihm nehmen

fragender

17.10.2020, 10:22

ronaldo sieht aber sehr gesund aus

Tati Sachi

16.10.2020, 09:07

Frage mich ob die Sensationsjournalisten auch irgendwann Mal dazu lernen, dass Denunzieren jeden Artikel nichtig macht!? Alles als Verschwörung abtun macht mich, der gerne aus jedem Fehler lernt, sofort hellhörig und sagt mir das zu 80% was vertuscht bzw verdreht wird. Mit Angst verkauft man mit Schönreden versucht man die Tragweite zu kaschieren..