Steuerbetrug: Ronaldo will Millionen-Betrag hinterlegen
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SteuerbetrugRonaldo will Millionen-Betrag hinterlegen

Der Fussballstar will laut Medienbericht zeigen, dass er in der Steuerbetrugs-Affäre zur Zusammenarbeit bereit ist. Ein Schuldeingeständnis?

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woz
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Wegen Steuerhinterziehung angeklagt: José Mourinho, hier beim Europa-League-Final zwischen Ajax Amsterdam und Manchester United in Stockholm. (24. Mai 2017)

Wegen Steuerhinterziehung angeklagt: José Mourinho, hier beim Europa-League-Final zwischen Ajax Amsterdam und Manchester United in Stockholm. (24. Mai 2017)

Keystone
Auch Cristiano Ronaldo wird vorgeworfen, Geld am Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Der Fussballstar bestreitet die Vorwürfe.

Auch Cristiano Ronaldo wird vorgeworfen, Geld am Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Der Fussballstar bestreitet die Vorwürfe.

AFP
Lionel Messi wurde zu einem Freiheitsentzug von 15 Monaten verurteilt.

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AFP

Der des Steuerbetrugs verdächtigte Weltfussballer Cristiano Ronaldo will einem Medienbericht zufolge bei einem Gericht in Madrid 14,7 Millionen Euro hinterlegen. Dies entspricht der Summe, die er nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft am Fiskus vorbeigeschleust haben soll. Damit wolle der Stürmerstar von Real Madrid erreichen, dass das Gericht ihm mildernde Umstände zugesteht, berichtete die Sportzeitung «AS».

Das Blatt zitierte gleichzeitig einen Sprecher Ronaldos mit den Worten: «Das bedeutet nicht, dass Cristiano eine Schuld eingesteht, sondern es ist nur ein Zeichen dafür, dass er zur Zusammenarbeit bereit ist.»

Laut einer Anzeige der Staatsanwaltschaft soll der Portugiese das Geld zwischen 2011 und 2014 dem Fiskus vorenthalten haben. Am 31. Juli muss Ronaldo vor einem Richter zu den Vorwürfen Stellung beziehen. Ohne mildernde Umstände drohen dem 32-Jährigen bis zu sieben Jahren Haft sowie eine Geldbusse von 28 Millionen Euro.

Erst am Mittwoch war bekannt geworden, dass sich der frühere Real-Spieler Angel Di Maria, der derzeit bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, mit den spanischen Behörden auf eine Zahlung von zwei Millionen Euro und eine einjährige Haftstrafe auf Bewährung geeinigt hat. Er soll fast 1,3 Millionen Euro hinterzogen haben. (woz/sda)

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