Chancenlos gegen Messi und Lewa - Ronaldo wurde beim Ballon d’Or sogar vom eigenen Landsmann übergangen
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Chancenlos gegen Messi und LewaRonaldo wurde beim Ballon d’Or sogar vom eigenen Landsmann übergangen

Lionel Messi wurde am Montag mit dem Ballon d´Or als Weltfussballer des Jahres ausgezeichnet. Nun wurden die Detail-Ergebnisse bekannt.

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Diese Ballon-d’Or-Wahl war für Cristiano Ronaldo zum Vergessen. 

Diese Ballon-d’Or-Wahl war für Cristiano Ronaldo zum Vergessen.

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Der Portugiese war gegen Lionel Messi und Robert Lewandowski chancenlos gewesen. 

Der Portugiese war gegen Lionel Messi und Robert Lewandowski chancenlos gewesen.

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Das unter anderem auch, weil nicht einmal sein Landsmann, der portugiesische Journalist Joaquim Rita, für ihn stimmte. 

Das unter anderem auch, weil nicht einmal sein Landsmann, der portugiesische Journalist Joaquim Rita, für ihn stimmte.

AFP

Darum gehts

  • Lionel Messi gewann den Ballon d’Or knapp vor Robert Lewandowski.

  • Cristiano Ronaldo war chancenlos gegen die beiden Konkurrenten.

  • Das auch, weil nicht einmal sein Landsmann für den Portugiesen gestimmt hatte.

Bereits unmittelbar nach der Ballon-d’Or-Gala in Paris wurde Kritik am Ergebnis der Wahl, die das Magazin «France Football» durchführt, laut. Lionel Messi hatte sich mit 33 Stimmen Vorsprung auf Robert Lewandowski durchgesetzt. Den Polen hatten viele Experten davor in der Favoritenrolle gesehen. Die Fans waren empört.

Superstar Cristiano Ronaldo hatte es mit bloss 178 Punkten – und damit 435 Punkten weniger als Messi – auf den sechsten Rang geschafft. Der Portugiese hatte kurz vor Start der Gala in Paris über den Chefredaktor von «France Football» gewettert, er sei empört, schrieb CR7 auf Instagram, wie Pascal Ferré so lügen könne. Mo Salah, der von der englischen Presse unterstützt wurde, kam nur auf den siebten Platz (121 Punkte).

Pro Land ist ein Fussball-Journalist abstimmungsberechtigt, wählt aus 30 nominierten Kandidaten ein Top-Fünf-Ranking, verteilt somit sechs, vier, drei, zwei und einen Punkt. Einige Einzelergebnisse sorgten für Kopfschütteln in sozialen Netzwerken.

Etwa Portugals Vertreter Joaquim Rita von «SIC Noticias», der seinen Landsmann Ronaldo erst gar nicht in die Top fünf wählte, auch Messi aussen vor liess. Er gab N´Golo Kanté seine Stimme, vor Lewandowski und Kylian Mbappé.

Argentiniens Vertreter Enrique Wolff von ESPN hatte natürlich Messi auf die eins gesetzt, allerdings Lewandowski aus seiner Top-Liste gestrichen. Ebenso Ernst Hasler vom «Liechtensteinischen Vaterland», der für Jorginho, Raheem Sterling, Kanté, Messi und Erling Haaland stimmte. Die wohl ungewöhnlichste Liste gab Passang Norbu aus Bhutan ab, der für Salah, Kanté, Haaland, Phil Foden und Karim Benzema stimmte.

Messi war jedenfalls in 59 Ländern auf Platz eins gelandet, 45 Journalisten stimmten für Lewandowski, der in Europa klar vorne lag, Jorginho vor Messi noch Zweiter war, während der amerikanische Kontinent und Asien klar für Messi votierten.

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(heute.at/hua)

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