Snooker-Star O'Sullivan: Ronnie The Rocket wird zu Ronnie The Socket

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Snooker-Star O'SullivanRonnie The Rocket wird zu Ronnie The Socket

Ronnie O'Sullivan kämpft beim ersten WM-Einsatz mit den Schuhen. Obwohl ein Zuschauer passenden Ersatz hat, spielt der Snooker-König in Socken weiter.

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Der Snooker-König spielt seinen ersten WM-Einsatz in Socken zu Ende. <i>(Quelle: YouTube/<a href=" https://www.youtube.com/watch?v=6nAYuTW0aho"_blank">EpicSponge (HD Snooker)</a>)</i>

Seit dem 18. April und noch bis zum 4. Mai findet in Sheffield die Snooker-WM statt. Auf Eurosport bekommt man somit nun wieder täglich diese eleganten Herren zu sehen, die so brillant mit Queues und Kugeln umgehen können. Der grosse Star ist einmal mehr Ronnie O'Sullivan, der bereits bei seinem ersten WM-Einsatz auf die Etiketten beim Snooker, der vornehmsten Billard-Variante, pfeift.

In der ersten WM-Runde führte er nach dem ersten Tag gegen Craig Steadman (Eng) mit 7:2. Einen Haken hatte der erste Auftritt des fünffachen Weltmeisters aber: Irgendetwas stimmte mit seinen Schuhen nicht. Also zog O'Sullivan diese kurzerhand aus, hielt sie in die Höhe und fragte die Zuschauer, ob einer der Anwesenden zufällig Grösse 8 für ihn habe. Es fand sich tatsächlich jemand, doch der 39-Jährige zog es vor, in Socken weiterzuspielen. Auf Twitter wurde vorgeschlagen, ihn fortan Ronnie The Socket O'Sullivan zu nennen. Den Spitznamen The Rocket kriegte der Ausnahme-Könner bereits zu Beginn seiner Profikarriere, als er Jason Curtis in nur 43 Minuten und 36 Sekunden mit 5:0 besiegte.

Laufen als Suchttherapie

Es passt zum Enfant terrible, dass ihm die strenge Kleiderordnung beim Snooker egal ist. Gemäss der «Welt» verzichtete sein Gegenüber Steadman auf eine Beschwerde beim Schiedsrichter. O'Sullivan könnte nachträglich aber eine Strafe drohen.

Ronny O'Sullivan macht sein 13. Maximum Break

Das 39-jährige Snooker-Genie sorgte immer wieder für Skandale, war alkoholkrank und kiffte, litt unter Depressionen und Panikattacken. Bekämpft hat O'Sullivan dies durch intensives Laufen (mehr als 80 km pro Woche!). «Es war die beste Therapie», sagt er.

O'Sullivan sucht unter den Zuschauern nach den passenden Schuhen:

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