Rose McGowan: «Ich mag die Anonymität von L.A.»
Aktualisiert

Rose McGowan: «Ich mag die Anonymität von L.A.»

Gestern spritzte auf der Piazza Grande das Blut. Am Filmfestival Locarno wurde «Planet Terror», Robert Rodriguez' Hommage an die Splatter-Movies, gezeigt. Rose McGowan (33) spielt darin die Hauptrolle. «Ich finde den Film süss», sagt sie.

Gehen Sie gerne an Filmfestivals?

Rose McGowan: Ja, denn so komme ich immer wieder an Orte, die ich sonst nie besuchen würde – wie beispielsweise Locarno. In Zürich habe ich auch kurz Halt gemacht.

Sie sind halb Französin, halb Irin und wuchsen in Italien auf. Mögen Sie den American Way of Life?

McGowan: Ja. Mir gefällt die Anonymität von Los Angeles. Ich kann fünf Minuten Auto fahren und bin an einem Ort, an dem niemand meine Sprache spricht und sich niemand um mich schert. Man kriegt in L.A. auch das beste mexikanische Essen.

Waren Sie schon in Mexiko?

McGowan: Ja, mein Vater hat ein Haus dort. Aber leben könnte ich dort niemals.

Was sagen Sie Leuten, die «Planet Terror» nicht mögen?

McGowan: Mir egal, die sollen sich den Film nicht anschauen. Ich finde ihn süss.

Süss?! Was mögen Sie denn sonst für Filme?

McGowan: «Double Indemnity», «La femme Nikita» oder «Working Girl».

Was würden Sie niemals drehen?

McGowan: «Friday, the 13th», Teil 20.

Im Film haben Sie ein Maschinengewehr als Bein-Prothese. Wie fühlt sich das an?

McGowan: Grossartig. Sollte ich je ein Bein verlieren, dann würde ich mir auch eine solche Prothese wünschen.

Mohan Mani

Kinostart «Planet Terror»: 23. August 2007

Damon fehlte

Neben McGowan waren am Wochenende auch Literatur-Nobelpreisträger Dario Fo aus Italien und die spanische Schauspielerin Carmen Maura («Volver») zu Gast in Locarno. Abwesend war Matt Damon. Sein Film «The Bourne Ultimatum» wurde am Samstag gezeigt.

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