Rosenkrieg auf dem Schweizer Erotikmarkt

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Rosenkrieg auf dem Schweizer Erotikmarkt

«Der Name Beate Uhse wird nicht aus der Schweiz verschwinden», erklärt Assia Tschernookoff, Pressesprecherin der deutschen Beate Uhse AG.

Erst gestern hatte die Schweizer Dependance bekannt gegeben, dass sie künftig unter dem neuen Namen Magic X auftreten will. Dies scheint die Konzernmutter im kühlen Norden nicht so prickelnd zu finden und macht deutlich, dass sich der Schweizer Lizenzpartner «mit dem noch bestehenden Vertrag verpflichtet hat, die Marke Beate Uhse im Schweizer Markt zu positionieren».

Laut Jan Brönnimann, Marketingleiter und Geschäftsleitungsmitglied der Beate Uhse Schweiz AG, umfasst der Kontrakt jedoch nur das Recht, aber nicht die Pflicht, den Namen Beate Uhse zu nutzen. Obwohl der Vertrag mit Flensburg noch bis April 2007 läuft, scheinen die Verhandlungen schon jetzt heiss zu laufen.

Sandra Willmeroth

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