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Ross Brawn will zu Ferrari zurück

Ross Brawn sieht seine Zukunft nach der einjährigen Pause weiter bei Ferrari. Der ehemalige Technische Direktor möchte nach der freiwilligen einjährigen Pause zur Scuderia zurückkehren.

Er hoffe, dass er seine nächste Herausforderung bei Ferrari finden werde, sagte der Engländer. Brawn bestätigte zudem, dass er den Entscheid für die Auszeit schon vor der Rücktrittsankündigung von Rekordweltmeister Michael Schumacher getroffen habe. «Ich hatte das Gefühl, dass zehn Jahre bei Ferrari für mich ein Meilenstein sind und dass es ein guter Moment wäre, im Alter von 52 Jahren ein Jahr zu pausieren.»

Dass Schumacher, Teamchef Jean Todt und er selber in der nächsten Formel-1-Saison bei Ferrari nicht mehr im Einsatz seien, bezeichnete Brawn als «etwas unglückliches Timing». Während sein Posten von Mario Almondo übernommen wird, ist Stefano Domenicali neuer Teamchef. «Es wäre einfacher gewesen, wenn es nicht so einen 'dramatischen Wechsel' gegeben hätte», sagte Brawn weiter. Die neue Teamführung müsse lernen, mit Schumachers Nachfolger Kimi Räikkönen zu arbeiten. «Ein extrem schneller Fahrer. Aber auch einer, der ohne Zweifel anders arbeitet als Michael.» Eine eigene mögliche Zusammenarbeit mit dem Finnen bezeichnete Brawn als «grossartige Erfahrung».

Bange ist dem Engländer um seine Nachfolger und den Rennstall nicht. «Sie werden sicherlich einen guten Job machen.» Sie hätten die Erfahrungen gesammelt, wie eine WM gewonnen werden könne. «Sie kennen die dafür notwendigen Schritte. Und sie werden ihre eigenen Stärken hinzufügen», ist sich Brawn sicher. (si)

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