FCZ - FCB: Rot-blauer Alarm vor dem Klassiker
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FCZ - FCBRot-blauer Alarm vor dem Klassiker

Erschöpft, gesperrt, verletzt - beim FCB herrscht Alarmstufe Rot-Blau: 36 Stunden vor dem Klassiker gegen den FC Zürich gehen die Bebbi an Krücken.

von
Sandro Compagno

Verletzt: Carlitos und David Abraham mussten beim 5:4-Spektakel gegen Luzern verletzt vom Platz: Aussenläufer Carlitos mit einer Oberschenkelzerrung, Abwehrchef Abraham mit einem Bänderriss am Sprunggelenk. Beide fallen für mindestens zwei Spiele aus. Dazu kommen die dauerverletzten Ferati und Marque.

Gesperrt: Neben Abraham fehlt auch der zweite Basler Innenverteidiger Atan Cagdas. Der Türke handelte sich die vierte gelbe Karte ein (wie auch FCZ-Captain Hannu ­Tihinen). Die FCB-Abwehrzentrale gegen Zürich heisst wohl Huggel/Cabral.

Erschöpft: «Ein Spiel als ob es kein Morgen gäbe», titelte die «Basler Zeitung» nach dem 5:4 gegen Luzern. In der Tat mussten die Basler am Sonntag an ihre Leistungsgrenzen gehen. Aber es gibt ein Morgen: morgen Mittwoch gegen den Meister FCZ.

Doppeltorschütze Marco Streller stellte fest, dass er am Donnerstag in der Europa League beim CSKA Sofia (2:0) auf tiefem Platz gespielt habe und am Sonntag beim FCL auf sehr tiefem. Während Trainer Thorsten Fink im Luzern-Spiel alle Titulare einsetzte, entschloss sich Zürichs Bernard Challandes nach dem Champions-League-Spiel gegen Olympique Marseille (0:1) zu rotieren. Von den Stammspielern pausierten beim 3:1-Sieg in St. Gallen Aegerter, Stahel, Margairaz und Vonlanthen ganz oder teilweise.

Von Müdigkeit will Fink nichts wissen: «Wegen der Verletzungen und Sperren muss ich ja neue – also frische – Leute bringen. Ausserdem sind wir körperlich in einer Top-Verfassung.» Auch die Dauerbrenner Alex Frei (30) und Marco Streller (28)? «Auch die beiden. Streller konnte sich während der Nati-Pause ausruhen. Frei habe ich im Cup geschont. Die Kraft wird reichen.»

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