Randalierende Teens: Rote Karte für Musik-Events
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Randalierende TeensRote Karte für Musik-Events

Verwüstete Lokale wegen besoffener Teens: In Berner Gemeinden hat man die Schnauze voll – Hasle etwa vermietet seine Festhalle ab sofort nicht mehr für Musik-Events.

von
Bigna Silberschmidt
In der Mehrzweckhalle Preisegg gibts keine Sauf-Partys mehr. (Foto: Matthias Zeller)

In der Mehrzweckhalle Preisegg gibts keine Sauf-Partys mehr. (Foto: Matthias Zeller)

Das Fass zum Überlaufen gebracht hat die Winter-Party vom 12. Februar: «Die Hallenwände waren verschmiert, im Gebäude wurde geraucht und auf den Papierhaltern der Toiletten wurden Zigaretten ausgedrückt», sagt Christian Berger von der ­Gemeindeverwaltung Hasle. Zudem seien aus der Nachbarschaft bei solchen Veranstaltungen regelmässig Reklamationen wegen Lärm und Littering eingegangen. Dies, obwohl die Organisatoren jeweils gute Sicherheitskonzepte vorgelegt hätten. Die Konsequenz: Der Gemeinderat Hasle hat beschlossen, die Mehrzweckhalle Preisegg ab ­sofort nicht mehr an Veranstalter von Musik-, Bar- und Pub-Festen zu vermieten.

Auch in anderen Gemeinden greift man nun härter durch: Das Sportzentrum Huttwil etwa erlaubt ab April nur noch «Partys mit Stil». «Feste, bei denen man den Jugendlichen nur einen Zapfhahn und Musik zur Verfügung stellte, arteten regelmässig aus», so Betreiber Walter Ryser. Mehraufwand durch Putzarbeiten und den Imageschaden hätten aber nicht die Veranstalter, sondern die Vermieter der Räumlichkeiten. In der Markthalle Burgdorf gibt es kein Party-Verbot, dafür strengere Auflagen: «Wir prüfen die Konzepte der Gesuchsteller auf Herz und Nieren», so Nicole Zwygart, die für die Vermietung zuständig ist.

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