Aktualisiert 10.06.2009 10:40

Unabsichtliche AttackeRote Karte gefordert und Schiri weggegrätscht

In der zweithöchsten Liga Spaniens tobt der Kampf um den Aufstieg. Beim Spitzenspiel zwischen Teneriffa und Xerez kam es zu einem speziellen Zwischenfall. Mittendrin war der Schiedsrichter, und ein Spieler, der zuvor die rote Karte gefordert hatte, wurde ungewollt zum Täter.

Schiri weggegrätscht. (Quelle: YouTube)

2:0 siegte Teneriffa gegen Xerez. Damit steht das Team von den kanarischen Inseln zwei Runden vor Schluss an der Tabellenspitze und kurz vor dem Aufstieg in die Primera Division. Auch für Xerez sieht es weiterhin gut aus. Nur noch rechnerisch ist das Team vom Aufstiegsplatz zu verdrängen. Doch Thema war nach der Partie nicht das Ergebnis und der bevorstehende Aufstieg beider Teams.

Thema war der Schiedsrichter. Nach einem rüden Foul von Teneriffas Ricardo Leon in der 27. Minute an seinem Gegenspieler forderten die Spieler von Xerez vehement die Rote Karte. Diese wollte der Schiedsrichter auch gerade aus seiner Tasche holen, als er vom protestierenden Iglesias Villanueva umgehauen wurde. Der Verteidiger rutschte bei seinem Sprint zum Unparteiischen aus und holte diesen unsanft von den Beinen. Statt weiter vehement die Rote Karte für seinen Gegenspieler zu fordern, musste er jetzt den Referee beruhigen, damit er nicht selber des Feldes verwiesen wurde. Offenbar mit Erfolg: Der Schiri beliess es bei einer Ermahnung und stellte den Teneriffa-Spieler wegen seiner harten Attacke zu Recht vom Platz.

(fox)

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