Rote Köpfe wegen französischem AKW an der Grenze
Aktualisiert

Rote Köpfe wegen französischem AKW an der Grenze

Der Widerstand am Basler Dreiländereck gegen das französische Atomkraftwerk Fessenheim wächst. Mehrere Schweizer Gemeinden schlossen sich einem Verband gegen das AKW an.

Wie der vor Jahresfrist gegründete Trinationale Atomschutzverband TRAS am Dienstag vor den Medien auf dem Basler Euroairport bekannt gab, sind dem Verband inzwischen 22 Körperschaften beigetreten. Es handelt sich um den Kanton Basel-Stadt, 20 Gemeinden aus Deutschland und der Schweiz sowie die französische Gemeinde Mollau. Auch die Stadt Freiburg im Breisgau wolle nun mitmachen, sagte der TRAS-Präsident und grüne Basler Grossrat Jürg Stöcklin laut einer Mitteilung. Besonders bemerkenswert sei zudem, dass zum ersten Mal über 120 Volksvertreter aus dem Elsass es gewagt hätten, die Stilllegung von Fessenheim zu fordern.

Der Schutzverband gab bekannt, dass er über eine Anwältin in Paris rechtliche Schritte gegen das Atomkraftwerk am Dreiländereck eingeleitet hat. Im Vordergrund stehe die Forderung an die Betreiberin Electricite de France (EDF), alle sicherheitsrelevanten Dokumente und Expertisen herauszurücken. (dapd)

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