Rover-Altlasten bedrohen Ex-Besitzerin BMW

Aktualisiert

Rover-Altlasten bedrohen Ex-Besitzerin BMW

MÜNCHEN – Für zehn britische Pfund hatte BMW im Jahr 2000 den Autokonzern Rover verkauft.

Jetzt holt das Geschäft die Bayern wieder ein. Nach der Pleite von Rover drohen BMW Kosten in Millionenhöhe: Das Unternehmen muss möglicherweise für die Verschrottung der ausgemusterten Rover-Autos aufkommen. Insgesamt geht es um die Verschrottung von 4,1 Millionen Fahrzeugen.

Die Altautoverordnung der EU verpflichtet nämlich die Hersteller, von 2007 an alle Autos kostenlos zurückzunehmen und zu entsorgen. Weil BMW dem neuen Eigentümer, eine Investorengruppe in Phoenix, den Markennamen Rover nur ausgeliehen hat, muss BMW wohl für ihre ehemalige Tochter aufkommen. Pro Fahrzeug muss BMW mit bis zu 100 Euro Kosten rechnen.

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