Roy: Mit gesegnetem Kreuz auf Genesungskurs

Aktualisiert

Roy: Mit gesegnetem Kreuz auf Genesungskurs

Dem schwer verletzten Roy Horn scheint es langsam wieder besser zu gehen. Ein vom Papst gesegnetes Kreuz gibt ihm Kraft.

Fast vier Wochen nach dem lebensgefährlichen Tigerbiss geht es dem Magier Roy Horn schon viel besser. Sein Partner Siegfried Fischbacher sagte der «Bild»-Zeitung (Mittwochausgabe): «Er wirft schon mit dem Ball nach mir, wenn ich ins Krankenzimmer komme. Und er kann seine Wünsche selbst mit der Hand aufschreiben.»

Im Gespräch mit der «Bunten» freute sich Fischbacher über die Heilungsfortschritte: «Ich kann es selbst kaum glauben, es ist ein Wunder, aber Roy geht es täglich besser.» Er habe dem 59-Jährigen ein Amethyst-Kreuz ans Krankenbett gebracht, das der Papst bei dem Rom-Besuch 1986 für ihn gesegnet habe. «Er hält es fest in seiner Hand», sagte der 64-jährige Magier. Er und Roy würden «von einer Welle des Mitgefühls getragen, das gibt uns eine unheimliche Stärke.» Fischbacher fügte hinzu: «In solchen Momenten merkt man erst wieder, dass es einen Herrgott gibt und Hoffnung. Beten und der Glaube helfen durch die schlimmsten Situationen.» Er betonte: «Dies ist nicht das Ende von Siegfried und Roy, es ist der Beginn eines neuen Abschnitts in unserem Leben.»

In der «Bild»-Zeitung nahm Fischbacher Stellung zu Vorwürfen wegen der Haltung der Raubkatzen in Las Vegas. «Das ist doch alles Unsinn. Wir sind keine Tierquäler!» Der 64-Jährige betonte: «Unsere Tiger sind wie Kinder für uns. Sie haben immer Auslauf.» Die Tierhaltung werde jede Woche von Inspekteuren überprüft. «Wir haben dafür sogar Auszeichnungen bekommen», sagte Fischbacher.

Der weisse Tiger «Montecore» hatte Roy Horn bei der Show am 3. Oktober in den Nacken gebissen und ihn über die Bühne gezogen. Der 59-Jährige schwebte in Lebensgefahr. Die Ärzte hatten seinen Schädel geöffnet, damit die Schwellung des Gehirns abklingen konnte.

(dapd)

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