Wegen Doku über Harry und William - Royals sollen künftige Zusammenarbeit mit der BBC verweigern
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Wegen Doku über Harry und William Royals sollen künftige Zusammenarbeit mit der BBC verweigern

Eine TV-Doku über die Prinzen-Brüder sorgt für Nervosität im Palast. Nun soll sich die Queen mit Prinz Charles und Prinz William zusammengetan haben, um gegen den Sender vorzugehen.

von
Lara Hofer
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Queen Elisabeth (95) plant laut der britischen Tageszeitung «Daily Mail» zusammen mit Prinz Charles (73) und Prinz William (39) einen Aufstand gegen das britische Nachrichtenportal BBC. 

Queen Elisabeth (95) plant laut der britischen Tageszeitung «Daily Mail» zusammen mit Prinz Charles (73) und Prinz William (39) einen Aufstand gegen das britische Nachrichtenportal BBC.

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Grund für den royalen Ärger sei eine zweiteilige Dokumentation, die demnächst auf dem Sender BBC Two ausgestrahlt wird. Im Mittelpunkt der Sendung stehe das Verhältnis von Prinz William und Prinz Harry. 

Grund für den royalen Ärger sei eine zweiteilige Dokumentation, die demnächst auf dem Sender BBC Two ausgestrahlt wird. Im Mittelpunkt der Sendung stehe das Verhältnis von Prinz William und Prinz Harry.

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Es ist nicht das erste Mal, dass es zwischen der BBC und der Krone zu Unstimmigkeiten kommt. Im August dieses Jahres musste der Sender William (rechts, 39) und Harry (links, 37) eine Entschädigung für das skandalträchtige Interview von Diana bezahlen – in der Höhe von rund 1,8 Millionen Franken.

Es ist nicht das erste Mal, dass es zwischen der BBC und der Krone zu Unstimmigkeiten kommt. Im August dieses Jahres musste der Sender William (rechts, 39) und Harry (links, 37) eine Entschädigung für das skandalträchtige Interview von Diana bezahlen – in der Höhe von rund 1,8 Millionen Franken.

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Darum gehts

  • Am Montagabend wird auf dem britischen Sender BBC Two die erste Episode der zweiteiligen Dokumentation «The Princes and the Press» ausgestrahlt.

  • Die Sendung thematisiere laut BBC das Verhältnis von Prinz William (39) und Prinz Harry (37) zu den öffentlichen Medien.

  • Die britische Königsfamilie befürchtet allerdings, dass die Doku auch schmutzige Details über die zerrüttete Beziehung der Brüder aufzeigen könnte, berichtet die «Daily Mail».

  • Die Queen (95) und ihre Familie planen deshalb gegen den öffentlich-rechtlichen Sender vorzugehen.

Jetzt hat der Konflikt zwischen der britischen Königsfamilie und der BBC einen neuen Höhepunkt erreicht: Laut der Tageszeitung «Daily Mail» soll sich Queen Elisabeth (95) mit ihrem Sohn Prinz Charles (73) und ihrem Enkel Prinz William (39) zusammengetan haben, um Beschwerde gegen den öffentlich-rechtlichen Sender einzureichen.

Der Grund für den Ärger der Royals: die zweiteilige TV-Dokumentation «The Princes and the Press». Die erste Folge soll bereits am Montagabend auf BBC Two ausgestrahlt werden; die zweite folgt eine Woche später. Im Fokus stehen die Brüder William und Harry (37). Insbesondere der zweite Teil sorge für Unruhe. Darin werden nämlich die Jahre von 2018 bis 2021 dargestellt – also jene Zeit, in der Harry und seine Frau Herzogin Meghan (40) als Senior-Royals zurücktraten, nach Amerika zogen und sich mehrfach in Konfliktsituationen mit dem Palast befanden.

Zweiter Teil könnte schmutzige Details enthüllen

BBC erklärte in einem Statement, dass die Serie lediglich das Verhältnis der Prinzen zu den öffentlichen Medien darstelle. «Die Dokumentation handelt davon, wie Royal-Journalismus gemacht wird und zeigt verschiedene Journalistinnen und Journalisten aus Radio, Fernsehen und der Zeitungsbranche», heisst es. Und weiter: «In über 80 Stunden Interviews, die über mehrere Monate hinweg geführt wurden, trifft Amol Rajan Journalistinnen und Journalisten, die über die Geschichte berichteten und dann selbst Teil der Geschichte wurden.»

Weil sich der Sender - einem Palast-Insider zufolge - jedoch stets geweigert habe, die Doku vorab der Königsfamilie zu zeigen – trotz angeblicher Treffen mit Williams Vertreterinnen und Vertretern – sei man hinter den Palastmauern «not amused». Schliesslich befürchte man, dass vor allem die angespannte Beziehung zwischen William und Harry im Fokus der 60-minütigen Filme stehen könnte – und damit womöglich die gesamte Familie in ein negatives Licht rückt.

Das Königshaus habe sogar angekündigt, die Zusammenarbeit bei künftigen Projekten zu verweigern, wenn die Royals nicht das Recht erhielten, auf die Aussagen in der Dokumentation zu reagieren. Die königliche Quelle sagte gegenüber der britischen Zeitung weiter: «Es herrscht Aufregung darüber. Die Haushalte sind sich einig, dass dies nicht fair ist. Keiner im Palast hat es gesehen.»

Krone und BBC streiten schon lange

Das Verhältnis zwischen der Krone und dem Staatssender gilt schon seit längerer Zeit als angespannt. Im Jahr 2007 musste sich die BBC öffentlich entschuldigen für die «Fehlinterpretation», die Queen sei aus einem Fotoshooting gestürmt.

Deutlich gravierender war die Verstimmung, die der Journalist Martin Bashir 1995 mit seinem Diana-Interview auslöste. Denn wie später bekannt wurde, hatte sich der Moderator mit Hilfe von gefälschten Dokumenten Zugang zu der Mutter von Prinz William und Prinz Harry verschafft. Im Mai dieses Jahres musste die BBC dies auch öffentlich zugeben.

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