RTL-Sendung "Bachelor": Knebelverträge?
Aktualisiert

RTL-Sendung "Bachelor": Knebelverträge?

Die hefitg kritisierte RTL-Kuppelshow "Bachelor" (Junggeselle) sorgt erneut für reichlich Wirbel, den Kandidatinnen ist es offenbar verboten worden, über die Produktion der Sendung zu plaudern.

Die deutsche Boulevardzeitung "Bild" berichtete von Knebelverträgen, nach denen der Kontakt aus der französischen Villa des "Bachelors" zur Aussenwelt nur über die Produktionsfirma erlaubt gewesen sei. Wie es weiter heisst, droht den Frauen eine Strafe von bis zu einer Million Euro, wenn sie über die Produktionsbedingungen plauderten.

Die Sendung war Anfang Januar zu Ende gegangen. Junggeselle Marcel hatte die 22-jährige Schornsteinfegerin Juliane aus Berlin aus 25 Frauen schliesslich zu seiner Traumfrau gewählt.

Wie der "Berliner Kurier" meldet, soll sich das Paar jedoch seit dem Ende der Sendung nicht wiedergesehen haben. Und auf der Homepage des TV-Senders wird die Trennung der beiden ganz offiziell verkündet. Die "ganz grossen Gefühle" seien weg.

Trotz der Kritik und enttäuschender Einschaltquoten plant RTL eine Neuauflage des "Bachelors". Dann übernimmt aber eine Frau das Szepter.

Sie werde sich zwischen 25 Männern entscheiden müssen, hatte ein Sprecher des Kölner Privatsenders RTL gesagt. Die Sendung solle dann "Die Bachelorette" heissen.

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