Publiziert

«Ich bin (k)ein Star»RTL wirft «Hitler-Transe» aus seiner Dschungelcamp-Ersatzshow

Statt dem Dschungelcamp gibts dieses Jahr pandemiebedingt eine Dschungelshow. Und da wäre auch Dragqueen Nina Queer dabei gewesen – doch RTL hat kurzerhand kurzen Prozess gemacht.

von
Angela Hess
Schimun Krausz
1 / 14
Eigentlich wäre Dragqueen Nina Queer (35) Kandidatin der Dschungelcamp-Ersatzshow gewesen, aber RTL hat sich am Montagabend dazu entschieden, die Schauspielerin, Synchronsprecherin, Sängerin und DJ aus dem Roster zu kicken. Im Sender-Statement heisst es: «Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen und unserer Haltung, jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus sowie Diskriminierung klar zu verurteilen, können und wollen wir jemanden, der sich selbst ‹Hitler-Transe› nennt, keine Plattform in einer Unterhaltungssendung bieten.»

Eigentlich wäre Dragqueen Nina Queer (35) Kandidatin der Dschungelcamp-Ersatzshow gewesen, aber RTL hat sich am Montagabend dazu entschieden, die Schauspielerin, Synchronsprecherin, Sängerin und DJ aus dem Roster zu kicken. Im Sender-Statement heisst es: «Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen und unserer Haltung, jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus sowie Diskriminierung klar zu verurteilen, können und wollen wir jemanden, der sich selbst ‹Hitler-Transe› nennt, keine Plattform in einer Unterhaltungssendung bieten.»

TVNow/privat
Und weiter: «Dies haben wir im entsprechenden Vorgehen bei DSDS klar gezeigt. Hier gibt es keine Grauzone. Wir erkennen Nina Queer als Künstlerin an, aber wer öffentlich solche Begrifflichkeiten wählt, ob als blosse Provokation gedacht oder nicht, dem wollen wir konsequenterweise keine Bühne bieten.» Demnach sah sie sich 2017 «im Zusammenhang mit einem homophoben Angriff» in Berlin-Kreuzberg mit dem Vorwurf des Rassismus konfrontiert. Davon distanzierte sie sich zwar, meinte aber später in einem Interview: «Dann bin ich eben die erste Hitler-Transe.»

Und weiter: «Dies haben wir im entsprechenden Vorgehen bei DSDS klar gezeigt. Hier gibt es keine Grauzone. Wir erkennen Nina Queer als Künstlerin an, aber wer öffentlich solche Begrifflichkeiten wählt, ob als blosse Provokation gedacht oder nicht, dem wollen wir konsequenterweise keine Bühne bieten.» Demnach sah sie sich 2017 «im Zusammenhang mit einem homophoben Angriff» in Berlin-Kreuzberg mit dem Vorwurf des Rassismus konfrontiert. Davon distanzierte sie sich zwar, meinte aber später in einem Interview: «Dann bin ich eben die erste Hitler-Transe.»

Instagram/ninaqueer
Als Ersatz springt Sam Dylan (29) ein, der 2019 um Herz und Hose von Prince Charming flirtete und sich vergangenes Jahr beim «Kampf der Reality-Stars» und beim «Promiboxen» im TV prügelte – beste Vorbereitung fürs Dschungelcamp, das dieses Jahr pandemiebedingt ungewohnt uncampig ausfällt.

Als Ersatz springt Sam Dylan (29) ein, der 2019 um Herz und Hose von Prince Charming flirtete und sich vergangenes Jahr beim «Kampf der Reality-Stars» und beim «Promiboxen» im TV prügelte – beste Vorbereitung fürs Dschungelcamp, das dieses Jahr pandemiebedingt ungewohnt uncampig ausfällt.

Instagram/houseofdylan

Darum gehts

  • Aufgrund der Corona-Pandemie findet das RTL-Dschungelcamp in diesem Jahr nicht wie geplant in Australien statt.

  • Als Ersatz für das Format wird aus einem Studio in Deutschland die «Dschungelshow» gesendet.

  • Nun sind erste Details zur Sendung, die am Freitag startet, bekannt.

  • In der Bildstrecke oben erfährst du zudem, welche Kandidatinnen und Kandidaten um den Titel der Dschungelshow-Königin beziehungsweise des -Königs kämpfen werden.

  • Und welche nicht mehr, so wie Dragqueen Nina Queer aka «Hitler-Transe».

Eigentlich würden im australischen Dschungel momentan die Vorbereitungen für «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» auf Hochtouren laufen. Nach 14 Staffeln im legendären Camp am anderen Ende der Welt musste der Sender RTL in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie allerdings ausweichen. Nun findet die Show, die am Freitag startet, in einem Studio in Deutschland statt.

RTL hat mittlerweile erste Details zur Dschungelcamp-Ersatzsendung «Ich bin ein Star – Die grosse Dschungelshow» bekanntgegeben – und am Montagabend zudem eine Kandidatin wieder rausgeschmissen und ersetzt, wie du oben in der Bildstrecke liest.

Auch diesmal setzt der Sender aufs Moderatorenteam Sonja Zietlow (52) und Daniel Hartwich (42) – was anders wird, liest du hier:

Das Konzept

Inwiefern die Kandidatinnen und Kandidaten in diesem Jahr die üblichen unbequemen Aspekte des Dschungelcamps – wie das Schlafen unter freiem Himmel, das wenige Essen und die Abgeschiedenheit von der Aussenwelt – erdulden müssen, ist bislang noch unklar.

Fest steht: Auch in diesem Jahr gibt es täglich Prüfungen, die gemeistert werden müssen. Anhand der Leistungen der Promis in den Prüfungen soll das Publikum entscheiden, wer eine Runde weiterkommt.

Die Gäste

Zusätzlich zum gewohnten Trubel um die Teilnehmer der Show wird in diesem Jahr auf die Highlights vergangener Staffeln zurückgeblickt. Frühere Gewinnerinnen und Teilnehmer werden deshalb täglich im Studio zu Gast sein.

Und auch auf Dr. Bob müssen Fans 2021 nicht verzichten: Der Camp-Doktor ist für die Dschungelshow aus Australien angereist.

Der Preis

Während zwei Wochen wird «Ich bin ein Star – Die grosse Dschungelshow» jeden Abend live gesendet. Am Ende entscheidet das Publikum via Televoting, wer den Sieg mit nach Hause nimmt. Der Preis ist allerdings nicht die Dschungelkrone, sondern ein «goldenes Ticket» für die Teilnahme am Dschungelcamp 2022. Zudem winkt ein Preisgeld von umgerechnet rund 54’000 Franken.

«Ich bin ein Star – Die grosse Dschungelshow» startet am Freitag, 15. Januar um 22.15 Uhr auf RTL und wird dann zwei Wochen lang täglich zur gleichen Uhrzeit gesendet.

Hol dir den People-Push!

Wenn du den People-Push abonnierst, verpasst du nichts mehr aus der Welt der Reichen, Schönen und der Menschen, bei denen nicht ganz klar ist, warum sie eigentlich berühmt sind.

So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten rechts auf «Cockpit», dann aufs «Einstellungen»-Zahnrad und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «People» an – schon läufts.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
34 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Händchen

12.01.2021, 15:50

Nicht dass ich die kennen würde aber da hat der Sender ja wieder ein grossartiges Händchen bewiesen (Achtung Ironie). Ist doch peinlich wenn man erneut jmd. im Nachgang wieder aus der Sendung kicken muss. Aber ja, das N in RTL steht ja bekannterweise für Niveau

Rudolf 1

12.01.2021, 14:40

Muss man diese Leute kennen?

dedeedeee

12.01.2021, 14:14

Wer bitteschön sind die alle? Kein einziges bekanntes Gesicht/Name...