Ruag soll sich öffnen

Aktualisiert

Ruag soll sich öffnen

Der Chef des bundeseigenen Technologie- und Rüstungsunternehmens RUAG hat sich für eine mittelfristige Öffnung des Aktionariats ausgesprochen.

«Wenn wir den Bund weiter als Alleinaktionär haben, besteht die Gefahr, dass auf Grund parlamentarischer Anfragen immer mehr Restriktionen in die Eignerstrategie einfliessen, die die Entwicklung hemmen», wie Konzernchef Toni Wicki in einem am Samstag in der «Finanz und Wirtschaft» erschienenen Interview sagte. Erst Ende März hatte sich der Bund in der Eignerstrategie für die Jahre 2007 bis 2010 ausdrücklich gegen eine Öffnung ausgesprochen. Entscheidend sei es, den Schritt sorgfältig vorzubereiten, erklärte aber Wicki. In einem ersten Schritt solle eine Gruppe von Schweizer Investoren gesucht werden, in einer zweiten Phase ein Going Public durchgezogen werden. «Ich könnte mir eine Sperrminorität des Bundes von etwa einem Drittel vorstellen, ein Drittel industrielle Schweizer Investoren und ein Drittel Publikumsaktionäre», sagte Wicki. Gespräche darüber sollen laut Wicki in «nützlicher Frist» wieder aufgenommen werden. (dapd)

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