Ruanda: UNO ist unfähig
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Ruanda: UNO ist unfähig

Ruanda hat der UNO Unfähigkeit bei der Entwaffnung der Rebellen in Kongo vorgeworfen. Die geplante freiwillige Entwaffnung werde nicht gelingen, zitierte der britische Sender BBC Ruandas Präsidenten Paul Kagame.

«Um Frieden zu erreichen, muss man Krieg führen», soll Kagame bei einem Treffen mit Botschaftern des UNO-Sicherheitsrats zu verstehen gegeben haben.

Kagame beklagt, dass sich im Osten des banchbarten Kongos Hutu- Milizen aufhalten und von dort aus Ruanda angreifen können. Kritiker werfen ihm vor, dass er die Gefahr übertreibt, um unter diesem Vorwand seine Soldaten wieder über die Grenze nach Kongo zu schicken.

Die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats, die sich auf einer Reise durch die afrikanische Konfliktregion der Grossen Seen befinden, werden am Montag in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa erwartet. Anschliessend will der UNO-Sicherheitsrat noch Burundi und Uganda besuchen.

(sda)

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