Rückkehr zur alten Rechtschreibung
Aktualisiert

Rückkehr zur alten Rechtschreibung

Die deutschen Medienunternehmen Axel Springer AG und der Spiegel-Verlag kehren in ihren Publikationen zur alten Rechtschreibung zurück und rufen die Medien auf sich ihnen anzuschliessen.

Das kündigten beide Unternehmen am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung an.

Gleichzeitig richteten die Verlage einen Appell an andere Medienunternehmen sowie an die Nachrichtenagenturen, sich diesem Schritt anzuschliessen. Bisher hatte als einzige überregionale Zeitung sich die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» der neuen Rechtschreibreform verweigert.

Die neue Rechtschreibung wird nach den Beschlüssen der Kultusminister im nächsten Jahr verbindlich in Kraft treten. Die zum Spiegel-Verlag und zu Axel Springer gehörenden Titel, die nach eigenen Angaben rund 60 Prozent der Bevölkerung in Deutschland erreichen, werden ihre Schreibweise «schnellstmöglich umstellen».

Es gehe darum, eine einheitliche deutsche Rechtschreibung wiederherzustellen, hiess es.

(sda)

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