Aktualisiert 12.05.2012 21:42

Beweggründe unklarRueda tritt Ende Saison zurück

Noch ist unklar, weshalb Martin Rueda Ende Saison als Lausanne-Trainer aufhört. Trotz beachtlichen Erfolgen erklärte der 49-Jährige nach der 2:3-Niederlage in Luzern seinen Rücktritt.

Martin Rueda wird seinen Vertrag als Trainer von Lausanne-Sport nicht verlängern. Der 49-jährige Zürcher und der Klub informierten am Samstag nach dem 2:3 in Luzern über diesen Schritt. Von wem die Trennung ausgeht, ist unklar.

«Ende Mai ist meine Arbeit in Lausanne zu Ende.» Kurz und knapp vermeldete Martin Rueda seinen bevorstehenden Abschied aus Lausanne. Rueda hatte die Waadtländer 2010 übernommen und beachtliche Erfolge gefeiert. Schon nach wenigen Wochen stand die Mannschaft als Challenge-League-Verein in der Gruppenphase der Europa League, am Ende der Saison 2010/2011 stieg Lausanne erstmals seit acht Jahren wieder in die Axpo Super League auf.

Forderte der Verein Ruedas Rücktritt?

In dieser Saison schaffte Rueda mit Lausanne den Klassenerhalt. Dass die Waadtländer dafür nicht einmal in die Barrage müssen, verdanken sie zwar vor allem dem finanziellen Kollaps von Neuchâtel Xamax sowie dem drastischen Strafmass des Verbandes gegen den FC Sion. Doch in der Rückrunde steigerte sich Lausanne, holte in 15 Partien 16 Punkte und war in der zweiten Saisonhälfte damit erfolgreicher als die beiden Zürcher Vereine Grasshoppers und FCZ.

Weshalb die Zusammenarbeit zwischen Rueda und Lausanne trotzdem zu Ende geht, ist nicht bekannt. Es ist sogar noch unklar, welche Seite die entscheidenden Schritte zur Trennung tätigte. Der Trainer deutete an, dass er den Entscheid zum Abschied fällte. «Der Gedanke schwirrte schon lange in meinem Kopf herum. Es waren zwei wunderschöne Jahre hier, aber das ist der richtige Entscheid», so Rueda gegenüber dem Blick.

Anders lautet die Version des Klubs: «Nach dem Spiel zwischen Luzern und Lausanne hat die Direktion entschieden, Martin Rueda darüber zu informieren, dass sie für die kommende Saison einen anderen Trainer wählen wird», hiess es auf der Homepage von Lausanne-Sport. (si)

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