Weltelite am Start: Rüebli und Physiotherapie für die CSI-Pferde
Publiziert

Weltelite am StartRüebli und Physiotherapie für die CSI-Pferde

Heute startet das viertägige Weltklasse-Springturnier Longines CSI Basel in der St. Jakobshalle. Die Pferde sind vor Ort und werden rund um die Uhr mit Sorgfalt betreut.

von
da
1 / 5
Vom 8. bis 11. Januar findet in der St. Jakobshalle das Longines CSI Basel statt - mit dabei ist Lokalmatadorin Janika Sprunger.

Vom 8. bis 11. Januar findet in der St. Jakobshalle das Longines CSI Basel statt - mit dabei ist Lokalmatadorin Janika Sprunger.

Katja Stuppia/LONGINES CSI BASEL
Insgesamt 280 Spitzenpferde logieren während dieser vier Tage in Basel.

Insgesamt 280 Spitzenpferde logieren während dieser vier Tage in Basel.

Dominique Artacho
Am Mittwoch zogen die Tiere ein und wurden von ihren Pflegern rund um die Uhr betreut.

Am Mittwoch zogen die Tiere ein und wurden von ihren Pflegern rund um die Uhr betreut.

Dominique Artacho

Hauptfiguren am Fünfsterne-Turnier in Basel sind insgesamt 280 Spitzenpferde. Diese trafen bereits am Mittwoch in der Halle ein, um dort ihre vorübergehende Bleibe zu beziehen. «Die Pferde der Profi-Reiter werden luxuriös untergebracht», verrät Guido Maurer von Longines CSI Basel.

Zu diesen gehören zweifelslos das Pferd Hello Sanctos des Weltranglisten-Ersten Scott Brash aus Grossbritannien. Auch Olympiasieger Steve Guerdat aus der Schweiz, Europameister Roger Yves Bost aus Frankreich und Weltcupsieger Daniel Deusser aus Deutschland sind mit ihren teuren Spitzenpferden am Start.

«Nicht im Goldkäfig»

Laut Stallchefin Fabienne Vögtli (34) werden die wertvollen Pferde wohl behütet. «Es wäre aber falsch anzunehmen, dass die Tiere wie Könige behandelt und in einem Goldkäfig wohnen würden», sagt die Amateur-Reiterin des CSI Basel. Nichtsdestotrotz fehlt es ihnen nicht an gewissem Luxus.

So logieren die Profi-Pferde in komfortablen Boxen, wo sie rund um die Uhr von einem Betreuer versorgt werden. Sie erhalten ein speziell auf sie zusammengestelltes Futterangebot und Trainingsprogramm, um sie bestmöglich fit zu halten. Einige Pferde werden sogar von einem eigenen Physiotherapeuten körperlich auf das Turnier vorbereitet. Aber auch an psychischer Unterstützung fehlt es den Tieren nicht.

Mit viel Liebe und Karotten

«Uptown Boy muss ich stets motivieren und ihm gut zureden», verrät Pferdepflegerin Josefine Jönson (27), die seit drei Jahren die drei Pferde der Baselbieter Profi-Reiterin Janika Sprunger betreut. Sie kennt die Tiere in- und auswendig und weiss genau, wie sie mit jedem einzelnen umzugehen hat.

Besondere Behandlung erhalten die Pferde, wenn sie bei einem Turnier erfolgreich waren. «Ich gebe ihnen dann ganz viel Karotten und Äpfel, das macht sie glücklich», so Jönson. Auch Vögtlis Calvira wird bei einem Sieg mit Dank überhäuft: «Dann gibt es einen Sack Rüebli und ganz viel Streicheleinheiten und Küsse.»

Am Donnerstag treffen sich die besten Springreiter der Welt in der St. Jakobshalle in Basel. Total gelangen 17 Prüfungen zur Austragung. Zehn Konkurrenzen sind für den Fünfsterne-CSI ausgeschrieben, sieben internationale Springen für die Amateure reserviert. Bei den Fünfsterne-Wettbewerben wird ein Preisgeld von 700'000 Franken ausbezahlt. Allein der Grand Prix in zwei Umgängen und einem Stechen am Sonntagnachmittag ist mit 330'000 Franken dotiert. Der Sieger dieses Springens streicht 100'000 Franken ein.

Deine Meinung