Luzern: Rüüdiger Fasnachtsbeginn in der Stadt Luzern
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LuzernRüüdiger Fasnachtsbeginn in der Stadt Luzern

Stimmung super, Wetter gut, Polizeibilanz positiv: Der SchmuDo war grossartig. Bis Dienstagabend geht das bunte Treiben weiter.

Luzern befindet sich seit dem Urknall um fünf Uhr gestern im Ausnahmezustand – und das noch bis Dienstagabend.

Bruder Fritschi kam am frühen Morgen vom See her und eröffnete die Fasnacht 2016 – inklusive Fötzeliregen und Orangenschlacht. An der Tagwache waren laut Polizei rund 14 000 Fasnächtler und Zuschauer auf den Beinen, rund 4000 weniger als im Vorjahr. Der prognostizierte Regen habe möglicherweise den einen oder anderen Besucher abgeschreckt, mutmasste ein LFK-Sprecher. Das Wetter zeigte sich dann aber doch noch fasnächtlich: Kühl, trocken und leicht windig. Die Stimmung an der Tagwache war friedlich, wie die Luzerner Polizei lobend mitteilte.

22'000 Schaulustige am Umzug

Zwar war der Himmel am Nachmittag, als der grosse Fritschi-Umzug auf dem Programm stand, noch immer grau, das Fasnachtstreiben dafür aber nicht weniger bunt: Gegen 22'000 Personen säumten die Umzugsroute (Vorjahr: 26'000). Während gut zwei Stunden zogen 39 Umzugsnummern über die Seebrücke in die Neustadt. Zu sehen war ein breites Spektrum an farbenprächtigen und humorvoll in Szene gesetzten Nummern. So nahmen etwa die Fidelitas Lucernensis das Theater um das geplante neue Luzerner Musiktheater, die Salle Modulable, auf die Schippe.

Der nächste Höhepunkt der Luzerner Fasnacht folgt am Montag – es ist der grosse Tag der Wey-Zunft.

(SDA)

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