Aktualisiert 25.08.2013 19:08

IranRuhani verurteilt Giftgasangriffe in Syrien

Der iranische Präsident Hassan Ruhani zeigt sich über die Chemiewaffen-Angriffe in Damaskus betroffen und rät zu Besonnenheit. Iran sei ja auch einmal Opfer von Giftgas geworden.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat die Giftgasangriffe in Syrien verurteilt und zugleich der internationalen Gemeinschaft zur Besonnenheit geraten. «Als Opfer von Giftgasangriffen (1988 am Ende des Iran-Irak-Krieges) hat der Iran diese stets verurteilt», sagte Ruhani am Samstag.

Viele unschuldige Menschen in Syrien seien bei diesen Angriffen ums Leben gekommen. Die internationale Gemeinschaft müsse jedoch besonnen reagieren, um in erster Linie die Lage zu beruhigen, sagte Ruhani laut der iranischen Nachrichtenagentur Mehr.

Sieg für Israel

«Die jüngste Entwicklungen spiegeln ausserdem eine Verschwörung unserer Feinde in der Region, besonders in Syrien und Ägypten», sagte der Präsident. Die Länder in der Region sollten besonders wachsam sein, denn Nutzniesser dieser Verschwörungen und einer Ausweitung der Krise wäre letztlich nur Israel.

UNO-Sicherheitsrat will Giftgas-Vorwürfe klär

Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif hatte am Donnerstag bezweifelt, dass die syrische Regierung die Giftangriffe verübt hätte. Er warf vielmehr «Terroristen» in Syrien vor, mit solchen Angriffen die Krise in Syrien noch weiter eskalieren zu wollen. (sda)

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