Vorsicht vor Gylfi: Ruht der Ball, wirds gefährlich

Aktualisiert

Vorsicht vor GylfiRuht der Ball, wirds gefährlich

Die Schweiz ist gegen Island gut beraten, Freistösse um den Strafraum zu vermeiden. Denn mit Gylfi Sigurdsson haben die Nordländer einen wahren Spezialisten für stehende Bälle.

von
fox

Freistosstore von Gylfi Sigurdsson. (Quelle: YouTube)

Island und Freistosskünstler, sind nicht zwei Worte, welche man grundsätzlich im selben Atemzug nennt. Doch Gylfi Sigurdsson beweist, dass auch im rauen Norden die feine Klinge geführt wird. Der 23-jährige Mittelfeldspieler der Tottenham Hotspurs gilt als grosser Freistossspezialist. 40 Prozent seiner Tore in der Profilaufbahn erzielte er von ausserhalb des Strafraums. Der Mann hat nicht nur einen scharfen, sondern auch einen platzierten Schuss. Zuletzt musste dies am Freitag Albanien erfahren, als Sigurdsson mittels Freistoss den Treffer zum 2:1-Endstand erzielte.

Freistösse sind die absolute Spezialität des Jungstars. Während seiner Zeit bei Hoffenheim bewies er dies von der ersten Sekunde an. Bei seinem zweiten Einsatz wurde der Techniker in der 77. Minute gegen Kaiserslautern eingewechselt. Mit der ersten Ballberührung versenkte er einen Freistoss zum 2:2. Auch den zweiten Treffer für die TSG erzielte der Isländer mittels Freistoss.

Nach seinem Wechsel zu Swansea entwickelte sich Sigurdsson definitiv zum sicheren Skorer. Sieben Tore in 18 Spielen brachten ihm den Vertrag in Tottenham ein. 40 Prozent seiner Treffer erzielt der 23-Jährige übrigens per Freistoss. Für die Schweiz und Diego Benaglio können wir daher nur sagen: Ruht der Ball, wirds gefährlich.

Das Freistosstor von Gylfi Sigurdsson gegen Albanien.

Deine Meinung