Rumänien beschlagnahmt Pässe
Aktualisiert

Rumänien beschlagnahmt Pässe

Die rumänische Grenzpolizei hat seit dem 1. August die Reispässe von 3114 Bürgern eingezogen, die illegal in der EU gearbeitet oder sich länger als erlaubt dort aufgehalten haben.

In einer Erklärung des Innenministeriums in Bukarest vom Freitag heisst es, die Einhaltung der maximalen Aufenthaltsdauer von 90 Tagen in Westeuropa werde seit Anfang des Monats überwacht. Rumänien will 2007 der EU beitreten. Eine der Bedingungen dafür ist die Verschärfung der Grenzkontrollen. Innenminister Vasile Blaga sagte, die Betroffenen könnten beantragen, ihre Pässe zurückzuerhalten. Das Verfahren dauert etwa einen Monat. (dapd)

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