Silvester in den Bergen: Run auf Ostschweizer Ferienchalets

Aktualisiert

Silvester in den BergenRun auf Ostschweizer Ferienchalets

Skigebiete sind über Neujahr beliebte Ziele. Doch wer noch kein Chalet gebucht hat, muss sich sputen: Die Ferienwohnungen in der Region sind schon fast ausgebucht. Ein Grund dafür ist die Wirtschaftskrise.

von
Tobias Tolzern

Die Nachfrage nach Fe­rienwohnungen und Chalets in der Ostschweiz ist so gross wie lange nicht mehr: «Wir haben diesen Winter in der Ostschweiz 50 Prozent mehr Buchungen als im Vorjahr», sagt Marco Amos, Geschäftsführer von Interhome Schweiz. Das Unternehmen vermietet landesweit über 3000 Wohnungen.

Bei den privaten Vermietern sieht es ähnlich aus. «Besonders über Silvester ist der Run auf die Ferienwohnungen gross», sagt etwa Barbara Renfer von Touristinfo Wildhaus. Von den über 100 angebotenen Mietwohnungen sind über Neujahr nur noch wenige frei. Täglich würden zudem über ein halbes Dutzend weitere Anfragen von Leuten eingehen, die verzweifelt nach einem Ferienchalet suchten.

Ein Grund für den Boom ist laut Amos die Krise: «Die Gäste sind sehr preisbewusst geworden.» In einer Ferienwohnung könnten mehrere Personen wohnen und auch selbst kochen. Die Gäste würden zudem die Abgeschiedenheit einzelner Chalets schätzen.

Das spürt auch Thomas Keiser, Geschäftsleiter der Ferienregion Heidiland: «Wer über Silvester bei uns noch ein Chalet ergattern will, muss sich sputen – von 150 Objekten sind nur noch wenige frei.»

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