Impfkampagne ab November Hausbesuche und Anrufe für Unentschlossene
Die neue Impfkampagne des BAG setzt nicht nur auf 50-Franken-Gutscheine und Impfbusse. Rund 1700 vom Bund angestellte Beraterinnen und Berater sollen Unentschlossene persönlich aufklären.
- von
- Samina Stämpfli
Darum gehts
Wie BAG-Dokumente, die an die Kantone gerichtet sind, zeigen, plant Alain Berset den Start der Impfkampagne auf Anfang November.
Diese umfasst nicht nur Impfbusse und einen Vermittler-Gutschein, sondern auch 1700 persönliche Beraterinnen und Berater.
Für 60 Franken pro Stunde sollen diese die Schweizer Bevölkerung aufklären und von der Impfung überzeugen.
Details zu Bersets Impfkampagne aus einem an die Kantone gerichteten BAG-Schreiben zeigen: Der Gesundheitsminister will schon im November mit der grossen Offensive starten, so der «Sonntagsblick». Bei den über 65-Jährigen will der Bund eine Impfquote von 93 Prozent. Dafür müssten «noch 100’000 Personen geimpft werden» Bei den 18- bis 65-Jährigen sollen es 80-Prozent oder mehr sein, was rund 775’000 Personen entspricht.
Nebst den Bürgerinnen und Bürgern, die für einen 50-Franken-Gutschein ihre Freunde und Familie an die Impfzentren vermitteln sollen, bietet der Bund rund 1700 Beraterinnen und Berater auf, die informieren, vermitteln und registrieren. Ein Berater oder eine Beraterin soll 5000 Einwohnerinnen und Einwohner abdecken. Im Schreiben stehe zudem, dass diese Beraterinnen und Berater auch zu den Menschen nach Hause gehen werden, so der «Sonntagsblick» weiter. Allein im Kanton Zürich sind es über 300 Beraterinnen und Berater, im Kanton Bern über 200, im Aargau, der Waadt, in Genf und St. Gallen über 100 Personen.
Das Personal soll 60 Franken die Stunde verdienen
Die 1700 Beraterinnen und Berater werden gleichmässig im ganzen Kantonsgebiet verteilt, rund 60 Franken pro Person werden vom Bund veranschlagt. Dazu kommen Impfbusse, die je 50’000 Einwohnerinnen und Einwohner erreichen sollen: In den grössten Städten sind das: 30 Busse im Kanton Zürich, 20 in Bern, 13 im Aargau und zehn in St. Gallen.
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