Aktualisiert 11.06.2018 10:52

Postauto-Bericht

«Ruoff bekommt noch ein halbes Jahr ihren Lohn»

Präsident Urs Schwaller hat den Bericht zur Postauto-Affäre vorgelegt. 20 Minuten tickerte live aus Bern.

von
rkn
1 / 12
Ein schwieriger Morgen für den Post-Präsidenten: Urs Schwaller erklärt, Journalisten, wie es zu dem jahrelangen Postauto-Beschiss kommen konnte....

Ein schwieriger Morgen für den Post-Präsidenten: Urs Schwaller erklärt, Journalisten, wie es zu dem jahrelangen Postauto-Beschiss kommen konnte....

Keystone/Peter Schneider
... und er erklärt, dass die gesamte Postauto-Leitung gehen muss.

... und er erklärt, dass die gesamte Postauto-Leitung gehen muss.

Keystone/Peter Schneider
Die Kritik am der Verwaltungsrat der Post selbst ...

Die Kritik am der Verwaltungsrat der Post selbst ...

Keystone/Peter Schneider

Die Postauto-Untersuchung des berufenen Expertengremiums ist abgeschlossen. Am 11. Juni um 11.30 Uhr präsentiert Post-Präsident Urs Schwaller den Bericht. Was darin steht, dürfte brisant sein, denn bereits am Wochenende wurde bekannt, dass Susanne Ruoff als CEO der Schweizerischen Post per sofort zurücktritt.

Anfang Februar war bekannt geworden, dass die Postauto AG jahrelang im subventionierten Geschäftsbereich Gewinne erzielt und zu hohe Subventionen von Bund und Kantonen bezogen hatte. Letztere verlangen deshalb 78,3 Millionen Franken von der Post zurück.

Die heutige Medienkonferenz der Post betrifft die Ergebnisse der posteigenen externen Untersuchung. Zur Postauto-Affäre ist zudem ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet worden. Der Bundesrat hat auf Antrag des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) das Bundesamt für Polizei damit betraut. Das Uvek hat für heute Nachmittag um 14.00 Uhr ebenfalls eine Medienkonferenz einberufen.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.