Aktualisiert 25.12.2007 09:42

Russin friert an Metallschranke fest

Ein unachtsames Aufstützen auf eine Metallschranke hat eine Rentnerin in Sibirien in eine missliche Lage gebracht. Als die Frau mit ihrer nackten Hand den Schlagbaum berührte, fror sie bei 30 Grad Frost sofort fest.

Ein Passant bemerkte das Malheur und rief einen Krankenwagen, wie die Behörden in der Stadt Tjumen am Dienstag mitteilten. Die Helfer befreiten das Opfer mit einer Säge und brachten die Frau mitsamt dem angefrorenen Metallteil in ein Spital. In den geheizten Ambulanzräumen löste sich das Problem dann von allein.

Frost von bis zu 40 Grad unter Null ist im Uralgebiet und in weiten Teilen Sibiriens nicht aussergewöhnlich. Die Menschen sind es gewohnt, mit den Gefahren der Extremkälte umzugehen. So weiss in Sibirien jedes Kind, dass man im Winter draussen nicht aus einer Blechdose trinken darf, weil sonst die Zunge festfriert. (sda)

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