Cyberattacke: Russische Hacker stehen unter Verdacht
Aktualisiert

CyberattackeRussische Hacker stehen unter Verdacht

Der Cyber-Angriff auf den Pariser Sender TV5 Monde im April wurde dem IS zugeordnet. Ein französisches Magazin vermutet die Hackerattacke aus einer anderen Region.

Mattscheibe: Der französische Sender TV5 Monde ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. (9. April 2015)

Mattscheibe: Der französische Sender TV5 Monde ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. (9. April 2015)

Das französische Magazin «L'Express» berichtet unter Berufung auf Justizkreise, dass russische Hacker für den Angriff auf TV5 Monde verantwortlich gewesen seien. Propaganda für die Terrormiliz Islamistischer Staat (IS), die während der Attacke auf die IT-Systeme auf den Webseiten und Social-Media-Konten des Senders zu sehen war, sei möglicherweise ein Täuschungsmanöver gewesen, sagte der Senderchef Yves Bigot unter Hinweis auf Experten der französische Behörde für Sicherheit von Informationssystemen (ANSSI).

Im Namen der IS-Miliz hatten Hacker Anfang April die IT-Systeme des Senders gekapert und die Ausstrahlung der Fernsehprogramme stundenlang blockiert. Eine Gruppe namens «Cyber-Kalifat» bekannte sich im Internet zu dem Angriff. Dabei blieb unklar, ob tatsächlich der IS dahintersteckt. Frankreich bekämpft IS-Truppen mit Luftangriffen im Nord-Irak. (sda)

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