Menschen angegriffen: Russischen Nati-Spielern droht der Rauswurf
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Menschen angegriffenRussischen Nati-Spielern droht der Rauswurf

Fliegender Stuhl inklusive: Alexander Kokorin und Pawel Mamajew sollen in Moskau mehrere Menschen angegriffen haben.

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Nach Handgreiflichkeiten in einem Restaurant in Moskau: Ist die Nationalmannschaftskarriere von Alexander Kokorin vorbei?

Nach Handgreiflichkeiten in einem Restaurant in Moskau: Ist die Nationalmannschaftskarriere von Alexander Kokorin vorbei?

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Kokorin war schon 2016 negativ aufgefallen. Nach dem frühen EM-Aus hat er Monaco für 250'000 Euro Champagner bestellt.

Kokorin war schon 2016 negativ aufgefallen. Nach dem frühen EM-Aus hat er Monaco für 250'000 Euro Champagner bestellt.

AFP/Olga Maltseva
Beide Male war Pavel Mamaev (l.) mit von der Partie.

Beide Male war Pavel Mamaev (l.) mit von der Partie.

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Die russischen Fussball-Nationalspieler Alexander Kokorin (Zenit St. Petersburg) und Pawel Mamajew (Krasnodar) sollen in Moskau in einem Café und einem Restaurant mehrere Menschen angegriffen und verletzt haben. Russlands Sportminister Pawel Kolobkow drohte am Dienstag mit der ganzen Strenge des Gesetzes. «Es spielt keine Rolle, wer es ist, alle müssen Gesetze einhalten», sagte er dem Fernsehsender «Russija 24». Die Fussballer müssen mit dem Ausschluss aus der Nationalmannschaft rechnen.

Kolobkow verwies auf ein Video, das in den Medien verbreitet wurde und das belegen soll, dass die beiden Fussballer in den Streit verwickelt waren. In dem Video ist zu sehen, wie im Streit Stühle fliegen. Laut russischen Medien musste nach dem Vorfall am Montag ein Beamter des Industrie- und Handelsministeriums mit Verletzungen ins Spital gebracht werden. Der Mann habe schlichten wollen und soll dabei attackiert worden sein. Die beiden Spieler sollen zudem den Fahrer einer Fernsehmoderatorin geschlagen haben.

Für die WM 2018 in Russland waren die beiden Spieler nicht berücksichtigt worden. Sie waren bereits 2016 in die Schlagzeilen geraten, weil sie nach dem frühen EM-Aus der Sbornaja bei einer Party in Monaco für etwa 250'000 Euro Champagner bestellt hatten.

(SDA)

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