Nächster Oligarchentod: Russischer Eisenbahnmanager tot auf seinem Moskauer Balkon aufgefunden

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Nächster OligarchentodRussischer Eisenbahnmanager tot auf seinem Moskauer Balkon aufgefunden

Immer wieder kommt es zu mysteriösen Todesfällen russischer Oligarchen. Nun ist Pawel Ptschelnikow, ein wichtiger Eisenbahndirektor, tot aufgefunden worden.

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Der Direktor der Tochtergesellschaft der russischen Eisenbahnen ist gestorben. Die Todesursache wurde offiziell als Suizid angegeben.

Der Direktor der Tochtergesellschaft der russischen Eisenbahnen ist gestorben. Die Todesursache wurde offiziell als Suizid angegeben.

Telegram/Pravda Gerashchenko
Der Tod Ptschelnikows reiht sich ein in eine Serie von Oligarchentoden, die offiziell als Suizide erklärt wurden.

Der Tod Ptschelnikows reiht sich ein in eine Serie von Oligarchentoden, die offiziell als Suizide erklärt wurden.

imago/Russian Look
Der hochrangige Gazprom-Manager Alexander Tyulyakow (61) war bereits am 25. Februar erhängt in seinem Haus nahe St. Petersburg gefunden worden.

Der hochrangige Gazprom-Manager Alexander Tyulyakow (61) war bereits am 25. Februar erhängt in seinem Haus nahe St. Petersburg gefunden worden.

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Darum gehts

Auf dem Balkon seiner Wohnung in Moskau ist ein 52-jähriger Eisenbahnmanager tot aufgefunden worden. Die Polizei untersucht den Todesfall von Pawel Ptschelnikow, der Direktor der Tochtergesellschaft der russischen Eisenbahnen war, wie die «Bild» berichtet. Gemäss russischen Medien weisen Ptschelnikows Verletzungen auf Suizid hin.

Eine russische Website, die mit Open-Source-Informationen die Todesfälle von Oligarchen sowie hochrangiger russischer Offiziere analysiert, kommt zum Schluss, der Eisenbahnmanager sei durch einen Schuss getötet worden. Ptschelnikow soll vorgeworfen worden sein, das russische Eisenbahnnetz nicht ausreichend vor Hacker-Angriffen geschützt zu haben.

Eisenbahnnetz nicht vor Hackerangriffen geschützt

Gegenüber dem «Blick» sagt Anton Geraschtschenko, Berater im ukrainischen Innenministerium: «Wir gehen davon aus, dass er es versäumt hat, die Netzinfrastruktur vor Angriffen ukrainischer Hacker zu schützen.» Es sei demnach zu Ausfällen bei der russischen Eisenbahn gekommen, was die rechtzeitige Lieferung von militärischem Nachschub an die russische Besatzungsarmee verhindert habe.

Der Tod Ptschelnikows reiht sich ein in eine Serie von Oligarchentoden, die offiziell als Suizide erklärt wurden. So haben sich angeblich auch der Ex-Vizepräsident der Gazprombank, ein Gazprom-Topmanager, der Chef einer grossen Logistikfirma sowie weitere Oligarchen in den letzten Monaten das Leben genommen. 

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Suizidgedanken? Oder hast du jemanden durch Suizid verloren?

Hier findest du Hilfe:

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

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(bre)

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