09.11.2020 18:29

Berg-Karabach-Konflikt Russischer Militärhelikopter in Armenien abgeschossen

Im Konflikt um die Südkaukasus-Region Berg-Karabach ist am Montagabend ein russischer Militärhubschrauber Mi-24 abgeschossen worden. Zwei Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

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Die Absturzstelle des Helikopters befindet nahe der Grenze zur aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan

Die Absturzstelle des Helikopters befindet nahe der Grenze zur aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan

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Die Konflikte um Berg-Karabach halten an.

Die Konflikte um Berg-Karabach halten an.

keystone-sda.ch
Sowohl aserbaidschanische als auch armenische Ortschaften werden beschossen. (1. November 2020)

Sowohl aserbaidschanische als auch armenische Ortschaften werden beschossen. (1. November 2020)

keystone-sda.ch

Im Konflikt um die Südkaukasus-Region Berg-Karabach ist am Montagabend ein russischer Militärhubschrauber Mi-24 abgeschossen worden. Er sei auf armenischem Gebiet abgestürzt, teilte das russische Verteidigungsministerium in Moskau mit. Dabei seien zwei Besatzungsmitglieder getötet, ein weiteres verletzt worden. Der Hubschrauber habe nach einem Raketenbeschuss die Kontrolle verloren und sei in einer Bergregion nahe der Grenze zur aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan abgestürzt. Zu dem Vorfall sei es ausserhalb der Kampfzone in Berg-Karabach gekommen, hiess es. Sie liegt mehr als 100 Kilometer entfernt davon. Armenien als Verbündeter Russlands sicherte Unterstützung bei der Aufklärung zu.

Die schweren Gefechte um Berg-Karabach dauern seit dem 27. September an. Aserbaidschan verlor in einem Krieg nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor rund 30 Jahren die Kontrolle über das bergige Gebiet mit etwa 145 000 Bewohnern. Seit 1994 galt eine brüchige Waffenruhe. Aserbaidschan kann sich in dem Konflikt auf seinen «Bruderstaat» Türkei berufen. Russland wiederum ist Schutzmacht Armeniens.

(SDA)

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